Datum: 6. Juli 2026 um 6:56 Uhr
Dauer: 4 Stunden 18 Minuten
Einsatzart: Fahrzeugbrand
Einsatzort: BAB 27, Fahrtrichtung Bremen
Einheiten und Fahrzeuge:
- Ortsfeuerwehr Dauelsen: 18-11-1 (ELW 1) , 18-45-1 (LF 10) , 18-48-1 (HLF 20/16)
- Ortsfeuerwehr Verden: 18-11-7 (ELW 1) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-45-7 (LF 10) , 18-47-7 (LF 20) , 18-48-7 (HLF 20/16)
- Stadtfeuerwehr: 18-01-1 (StadtBM) , 18-10-1 (KdoW StadtBM) , 18-23-9 (TLF 16/25) , 18-68-9 (GW-Hygiene)
Weitere Kräfte: Autobahnmeisterei, Bergungsdienst, Polizei
Einsatzbericht:
Staureich begann der Montagmorgen auf der BAB27 für viele Pendler und Berufskraftfahrer: Infolge des Vollbrandes eines Sattelaufliegers bleibt die Autobahn voraussichtlich bis in den späten Montagnachmittag voll gesperrt. Gegen 07 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Verden zu einem LKW-Brand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde von mehreren Anrufern bestätigt, dass es sich um einen Fahrzeugvollbrand handele. Der LKW-Fahrer konnte noch rechtzeitig seine Zugmaschine abkuppeln und in Sicherheit bringen.
Die Ortsfeuerwehren Dauelsen und Verden waren mit rund 50 Einsatzkräften bis in die Mittagsstunden im Einsatz, um den immer wieder aufflammenden Brand an Auflieger und geladenen Transformatoren ablöschen zu können. Mit mehreren Atemschutztrupps gingen beide Ortsfeuerwehren dazu von mehreren Seiten gegen die Flammen vor und setzten dabei neben Wasser auch Löschschaum ein. Eine umfassende Brandausbreitung auf die dicht angrenzende Vegetation konnte im letzten Moment noch verhindert werden. Mittels Rettungssäge und Hydroschild wurden Glutnester im Holzboden und an den Achsen des Aufliegers gesucht und abgelöscht. Um die Löschwasserversorgung der Einsatzstelle sicherzustellen, wurde zudem mit mehreren Lösch- und Tanklöschfahrzeugen ein Wasserpendelverkehr zur Anschlussstelle Verden-Ost aufgebaut. Die Hygieneeinheit der Stadtfeuerwehr war ebenfalls vor Ort und führte an der Einsatzstelle Hygienemaßnahmen und einen Bekleidungstausch für die eingesetzten Feuerwehrkräfte durch.
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde der hinter der Einsatzstelle aufgelaufene Verkehr abfließen gelassen. Ein Fachunternehmen begann anschließend mit der Bergung der tonnenschweren Transformatoren und des vollständig ausgebrannten Sattelaufliegers. Warum es zu dem Brand kam, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
Beim Einrücken kamen Kräfte der Ortsfeuerwehr Verden auf einen Sattelzug mit heiß gelaufener Bremse und geplatztem Reifen zu. Die Maßnahmen der Feuerwehr beschränkten sich hier lediglich auf das vorsorgliche Kühlen der betroffenen Achse.
