Tierrettung

Datum: 31. August 2022 um 8:27
Dauer: 2 Stunden 13 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung
Einsatzort: Eisseler Straße, Verden
Einheiten und Fahrzeuge:

  • Ortsfeuerwehr Verden
  • 18-01-1 (StadtBM) , 18-52-7 (RW) , PKW-OrtsBM 

Weitere Kräfte: 80-12-1 (ELW 2), Wildtierpflegestelle


Einsatzbericht:

Am Mittwoch Vormittag wurden die Drohnengruppe der Kreisfeuerwehr zusammen mit der Ortsfeuerwehr Verden und der Wildtierpflegestelle Verden/Aller e.V. zu einem Einsatz im Bereich der Eisseler Straße alarmiert. Ein Reh war in ein Staubecken der Halse geraten und konnte sich ohne Hilfe nicht mehr aus seiner misslichen Lage befreien.

Bereits am Dienstagabend hatte ein Passant mit seiner Tochter im Bereich Eisseler Straße, Ecke Memelstraße ein Tier schreien hören, konnten dieses aber nicht ausfindig machen. Als die Schreie bei einer erneuten Kontrolle am Mittwochmorgen noch immer zu hören waren, verständigte sie die Rettungskräfte.

Zunächst war nur die Drohnengruppe der Kreisfeuerwehr an die Einsatzstelle beordert worden. Als man bei der Überprüfung des zugewachsenen Areals mittels Drohne ein Reh in einem Staubecken der Halse ausfindig machen konnte wurden der Rüstwagen der Ortsfeuerwehr Verden sowie die Wildtierpflegestelle nachalarmiert.

Zwei Einsatzkräfte, mit sogenannten Wathosen bekleidet, konnten das Jungtier schließlich in dem Becken ausfindig machen und es sicher ans Land bringen. Alleine hätte das Tier die hohen Spundwände an dieser Stelle höchstwahrscheinlich nicht überwinden können. Am Ufer wurde das verängstigte Tier von einer Mitarbeiterin der Wildtierpflegestelle genaustens unter die Lupe genommen und anschließend augenscheinlich unverletzt wieder in freier Wildbahn ausgesetzt. Die Einsatzkräfte konnten somit ihren Einsatz nach rund zwei Stunden erfolgreich beenden.