Immer wieder werden Feuerwehren in den letzten Wochen des Jahres gerufen, um Wohnungsbrände zu löschen, die zum Beispiel durch Adventsgestecke verursacht wurden. Unsere Erfahrung zeigt, das sich viele dieser Einsätze hätten vermeiden lassen können, wenn bestimmte Verhaltensregeln beachtet worden wären.

Umgang mit Adventsgestecken und Weihnachtsbäumen

Brennende Kerzen in Verbindung mit trockenen Tannenbäumen und Gestecken stellen in der Weihnachtszeit eine erhebliche Brandgefahr dar.

  • Nur frische Adventsgestecke und Weihnachtsbäume aufstellen und nicht länger als notwendig in der Wohnung lassen.
  • Fester, stabiler und sicherer Standort auf nicht brennbarer Unterlage sowie geeignete Weihnachtsbaumständer mit Wasserbehälter verwenden.
  • Auf ausreichenden Abstand zu Öfen und Heizkörpern achten, das Gleiche gilt für Abstände zu leicht brennbaren Materialien, z. B. Gardinen, Vorhänge, Polstermöbel.
  • Verwenden Sie möglichst wenig oder keine brennbare Weihnachtsdekoration wie z. B. Watte oder Strohsterne.
  • Wunderkerzen gehören nicht in Adventsdekorationen und Weihnachtsbäume, auch keine brennbaren Kerzenhalter.
  • Brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt lassen.
  • Kerzen nicht unmittelbar unter Zweigen anbringen, einen Mindestabstand von 40 cm einhalten.
  • Kerzen nicht ausbrennen lassen.
  • Nichtabtropfende Kerzen verwenden.
  • Kerzen immer beginnend von oben nach unten und von der Rückseite des Weihnachtsbaumes nach vorn anzünden, in umgekehrter Reihenfolge löschen.
  • Empfehlenswert ist die Verwendung von elektrischen VdE-geprüften Kerzen, allerdings sollten diese nicht durch Dauerbetrieb überlastet werden (Herstellerangaben beachten!).
  • Zündhölzer und Feuerzeuge gesichert vor Kindern verwahren.
  • Geeignete Löschmittel bereitstellen, z. B. Eimer mit Wasser, Feuerlöscher.
  • Verstellen Sie nicht Ihre Fluchtwege wie Türen und Fenster, um im Brandfall den Raum gefahrlos verlassen zu können.

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