Scheunenbrand

Datum: 5. Dezember 2018 
Alarmzeit: 17:30 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 30 Minuten 
Art: Einsatzübung 
Einsatzort: Nienburger Strasse, Hönisch 
Fahrzeuge: 18-11-7 (ELW 1) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-23-7 (TLF 16/25) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-41-2 (TSF-W) , 18-43-7 (LF 8) , 18-45-5 (LF 10) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW)  
Weitere Kräfte: Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Im Rahmen einer Ortsfeuerwehr übergreifenden Einsatzübung probten Mittwochabend die Ortsfeuerwehren Döhlbergen-Rieda, Hönisch-Hutbergen und Verden ihre Zusammenarbeit. Kurz vor Feierabend wurde eine Rauchentwicklung aus einer Scheune vernommen, in der tagsüber Wartungsarbeiten an landwirtschaftlichen Maschinen durch zwei Techniker stattfanden. Sowohl Ursache der Rauchentwicklung als auch beide Personen konnten durch den Gutsverwalter nicht gefunden werden, weshalb er dann umgehend Feuerwehr und Rettungsdienst alarmierte.

Aufgrund der großflächigen Lage wurden durch die ersteintreffenden Hönisch-Hutberger und Döhlbergen-Riedaer Ortsfeuerwehren umgehend das Alarmstichwort erhöht, woraufhin auch die Ortsfeuerwehr Verden hinzu alarmiert wurde. Mit mehreren Einsatzkräften unter Atemschutz wurde die verrauchte Scheune dann mithilfe einer Wärmebildkamera durchsucht, wobei bei Techniker zügig gefunden und aus dem Gebäude gerettet werden konnten. Anschließend übernahm der Rettungsdienst die weitere Betreuung und Behandlung der Verletzten. Währenddessen widmete sich die Feuerwehr dann der Brandbekämpfung und baute dazu einen umfassenden Löschangriff von mehreren Seiten sowie über die Verdener Drehleiter auf. Dafür war es auch erforderlich Löschwasser aus mehreren Wasserentnahmestellen an die Einsatzstelle zu fördern.

Nach rund einer Stunde war das Übungsszenario abgearbeitet: Für uns war die reibungslose Zusammenarbeit eines der wichtigsten Übungsziele, so Jürgen Struß von der Hönisch-Hutberger Ortsfeuerwehr. Zusammen mit weiteren Angehörigen der Ortsfeuerwehren Döhlbergen-Rieda und Verden hatte er die Übung ausgearbeitet und beobachtet. Wir werden den Übungsablauf nun auswerten und die Ergebnisse und gewonnen Erkenntnisse in die regelmäßige Ausbildung mit einfließen lassen, so Struß weiter.