Austritt von Kohlenmonoxid in Wohnung

Datum: 15. November 2018 
Alarmzeit: 0:31 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 39 Minuten 
Art: Gasaustritt 
Einsatzort: Bürgermeister-Münchmeyer-Straße, Verden 
Fahrzeuge: 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-6 (MTW) , 18-17-7 (MTW) , 18-17-8 (MTW) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-45-8 (LF 8/6) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-73-7 (GW-G)  
Weitere Kräfte: 81-70-1 (GW-Mess), Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

(Verden) Am frühen Donnerstagmorgen wurde die Ortsfeuerwehr Verden zusammen mit der Gefahrgutgruppe der Stadtfeuerwehr durch den Rettungsdienst zu einem häuslichen Notfall alarmiert. In einem Reihenhaus in der Bürgermeister-Münchmeyer-Straße war es zum Austritt von Kohlenmonoxid (CO) gekommen. Eine Bewohnerin wurde durch das gefährliche Gas vergiftet.

Gegen ca. 00:20 Uhr wurde der Rettungsdienst zu einem häuslichen Notfall in die Bürgermeister-Münchmeyer-Straße alarmiert. Ein Anrufer meldete, dass seine Mitbewohnerin bewusstlos in der Wohnung liegen würde.

Bei Ankunft in dem betroffenen Gebäude löste das bei jedem Einsatz prophylaktisch mitgeführte CO-Warngerät der Rettungskräfte aus und zeigte eine erhöhte Kohlenmonoxidkonzentration an. Die Einsatzkräfte alarmierten daraufhin die Feuerwehr.

Als die ersten Kräfte der Ortsfeuerwehr Verden an der Einsatzstelle eintrafen, befanden sich der Rettungsdienst, die betroffenen Frau sowie eine weitere sich in der Wohnung befindliche Person bereits außerhalb des Gebäudes.

Ein Trupp unter Atemschutz kontrollierte das Gebäude und führte weitere Messungen durch, die ebenfalls eine erhöhte Konzentration von Kohlenmonoxid ergaben. Bei der Kontrolle der Räumlichkeiten konnte weiterhin ein Hund aufgefunden und aus dem Gebäude gerettet werden.

Als weitere Maßnahmen wurde durch weitere Trupps unter Atemschutz auch die direkt angrenzende Wohneinheit des Reihenhauses überprüft. Weiter wurden in dem betroffenem Gebäude mit einem Hochleistungslüfter der Feuerwehr eine umfangreiche Belüftung durchgeführt. Sämtliche Arbeiten wurden durch ständige Messungen begleitet.

Abschließende Messungen nach Ende der Lüftungsmaßnahmen ergaben, dass kein weiteres Kohlenmonoxid freigesetzt wurde, so dass die Einsatzstelle der Polizei Verden zu weiteren Ermittlungen der Schadensursache übergeben werden konnte.

Die Frau wurde mit dem Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Der Hund wurde in die Obhut der Polizei übergeben.

Neben der Ortsfeuerwehr Verden war auch die Stadtgefahrgutgruppe, zu der zusätzlich die Ortsfeuerwehren Walle und Scharnhorst gehören, sowie ein bei der Ortsfeuerwehr Achim stationiertes spezielles Messfahrzeug im Einsatz. Insgesamt waren so rund 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst Polizei und den Stadtwerken fast zwei Stunden im Einsatz.