Entstehungsbrand in Küche

Datum: 18. September 2018 
Alarmzeit: 13:31 Uhr 
Dauer: 49 Minuten 
Art: Entstehungsbrand 
Einsatzort: Rheinstraße, Verden 
Fahrzeuge: 18-11-7 (ELW 1) , 18-23-7 (TLF 16/25) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW)  


Einsatzbericht:

(Verden) Reichlich Arbeit hatten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Verden am Montag und Dienstag. Innerhalb von 28 Stunden mussten sie zu fünf Einsätzen ausrücken.

Der erste Alarm erreichte die Ortsfeuerwehr Verden am Montag gegen kurz nach 12. Der Rettungsdienst hatte die Feuerwehr zu einer Tragehilfe bei einem Rettungseinsatz in Borstel nachgefordert. Vor Ort unterstützen die Feuerwehrleute beim Transport sowie der Versorgung einer erkrankten Person. Auch ein Rettungshubschrauber war in diesen Einsatz eingebunden.

Noch während des Einsatzes in Borstel, erreichte die Meldung über einen Fahrzeugbrand an der Artilleriestraße die Brandschützer. Umgehend rückten weitere Einsatzkräfte vom Feuerwehrhaus aus, um den neuen Einsatz abzuarbeiten. Vor Ort wurde ein Schwelbrand in einem Abschleppwagen vorgefunden, welcher bereits von Passanten vor Ort mit einem Feuerlöscher eingedämmt wurde, so dass sich die Feuerwehr auf eine Kontrolle des Fahrzeuges sowie Nachlöscharbeiten beschränken konnte.

Am Dienstagmittag gegen 13:34 Uhr erreichte ein Hilfeersuchen aus einem Mehrfamilienhaus in der Rheinstraße die Ortsfeuerwehr Verden. Zwei Personen hatten sich aus einer Mietwohnung ausgesperrt, den Herd mit Speisen aber angelassen. Mittels Spezialwerkzeug öffneten die Einsatzkräfte die Wohnungstür und betraten die Wohnung. Ein Trupp unter Atemschutz konnte einen Küchenbrand buchstäblich in letzter Minute verhindern, das Essen in einer überhitzten Pfanne war bereits stark verkohlt und am Schmorren.

Erneute Alarmierung der Ortsfeuerwehr Verden dann am Dienstagabend gegen 18:15 Uhr. In der Großen Straße kam es bei Bauarbeiten zu einem Gasaustritt aus einer Gasleitung. Gemeinsam mit Kräften der Ortsfeuerwehren Scharnhorst und Walle sowie der Polizei wurde der Bereich um das Geschäftsgebäude weiträumig abgesperrt. Erste Messungen mit Spezialmessgeräten im Umfeld wurden durchgeführt und ein vorsorglicher Brandschutz aufgebaut. Ebenfalls alarmierte Mitarbeiter der Stadtwerke stellten die Gasversorgung des Gebäudes ab und konnten so den Gasaustritt stoppen. Währenddessen leitete die Feuerwehr bereits umfangreiche Lüftungsmaßnahmen ein und nahm weitere Messungen im und um das Gebäude herum vor. Gegen 20:00 Uhr konnten auch die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle verlassen. Ebenfalls vor Ort war das DRK mit zwei Rettungswagen.

Zwei ausgelöste Brandmeldeanlagen am Dienstagmorgen und am Nachmittag rundeten das Einsatzspektrum der letzten Tage ab. Hier handelte es sich in beiden Fällen um Fehlalarme.