Wald- und Flächenbrände

Datum: 25. Mai 2018 
Alarmzeit: 14:36 Uhr 
Dauer: 7 Stunden 
Art: Großbrand 
Einsatzort: Stadtgebiet Verden 
Fahrzeuge: 18-01-1 (StadtBM) , 18-02-1 (stv. StadtBM) , 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-4 (MTW) , 18-17-6 (MTW) , 18-17-7 (MTW) , 18-17-8 (MTW) , 18-19-1 (MZF) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-23-7 (TLF 16/25) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-41-6 (TSF-W) , 18-43-7 (LF 8) , 18-45-1 (LF 8/6) , 18-45-4 (LF 10/6) , 18-45-5 (LF 10) , 18-45-5 (LF 8/6) , 18-45-8 (LF 8/6) , 18-47-1 (LF 20/16) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-68-7 (GW-L2) , 18-73-7 (GW-G)  
Weitere Kräfte: Kreisfeuerwehrbereitschaft Heidekreis, Kreisfeuerwehrbereitschaft Nienburg, Kreisfeuerwehrbereitschaft Rotenburg, Kreisfeuerwehrbereitschaft Verden, Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Gleich mehrere Wald- und Flächenbrände haben am Freitagnachmittag zeitgleich bis zu 500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gefordert. Gegen 14:30 wurde im Bereich der Ortschaften Dauelsen und Holtum (Geest) entlang der dortigen Bahnstrecken mehrere Flächenbrände gemeldet.

Bereits auf der Anfahrt stellten die Einsatzkräfte aufgrund der seit Wochen andauernden Trockenheit eine stark fortschreitende Brandausbreitung fest, sodass Vollalarm für die Stadtfeuerwehr Verden ausgelöst sowie größere Teile der Gemeindefeuerwehr Kirchlinteln alarmiert wurden. Durch die zumeist abgelegenen Einsatzstellen wurde viele wasserführende Fahrzeuge sowie Personal benötigt. Zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte wurden daher die Kreisfeuerwehrbereitschaften aus den Landkreisen Verden, Rotenburg, Nienburg und dem Heidekreis sowie Kräfte aus den Nachbargemeinden nachalarmiert. In verschiedenen Einsatzbereichen wurde zudem zusätzliches Löschwasser durch örtliche Landwirte mit Güllefässern zu den Einsatzstellen gebracht.

Der Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen sowie zwei Polizeihubschrauber waren ebenfalls im Einsatz um aus der Luft weitere Brände zu lokalisieren und die Einsatzkräfte am Boden einzuweisen. Im Zuge dieser Luftaufklärung wurden weitere Brandstellen im Bereich Wahnebergen lokalisiert, so dass auch die Gemeindefeuerwehr Dörverden alarmiert wurde.

Trotz des großen Aufgebots der Rettungskräfte aus dem gesamten Kreisgebiet, wurde der Brandschutz in allen Gemeinden weiterhin sichergestellt. Im Einsatz befanden sich insgesamt 500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei sowie dem Notfallmanagement der Deutschen Bahn.

Text: SEG-Presse/Bruns