Dieselspur sorgt für Großeinsatz

Datum: 5. April 2018 
Alarmzeit: 7:16 Uhr 
Dauer: 3 Stunden 14 Minuten 
Art: Ölschaden 
Einsatzort: Verden, Stadtgebiet 
Fahrzeuge: 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-4 (MTW) , 18-17-7 (MTW) , 18-41-2 (TSF-W) , 18-43-7 (LF 8) , 18-45-4 (LF 10/6) , 18-45-5 (LF 10) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-68-7 (GW-L2)  
Weitere Kräfte: Betriebshof Stadt Verden, Feuerwehr Gemeinde Dörverden, Polizei 


Einsatzbericht:

Am Donnerstagmorgen sorgte eine größere Dieselspur in der Gemeinde Dörverden sowie im Verdener Stadtgebiet für einen stundenlangen Einsatz von insgesamt acht Ortsfeuerwehren sowie weiteren Einsatzkräften. Teilweise sorgte die rutschige Verunreinigung auf den Fahrbahnen für extrem gefährliche Straßenverhältnisse.

Nachdem bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle des Landkreises Verden eine Meldung über eine Dieselspur auf der B 215 in der Gemeinde Dörverden eingegangen ist, wurden gegen 07:06 Uhr zunächst die Ortsfeuerwehren Dörverden und Stedorf alarmiert. Nachdem weitere Straßenverunreinigungen im Verdener Stadtgebiet gesichtet worden, erfolgte rund zehn Minuten später auch ein Alarm für die Ortsfeuerwehr Verden.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte in beiden Gemeinden eine massive Dieselspur fest. In Teilbereichen sorgte die Straßenverunreinigung für extreme Straßenglätte und stellte so eine nicht unerhebliche Gefahr für den Straßenverkehr da. Die Polizei berichtet in diesem Zusammenhang von zwei Verkehrsunfällen ohne Personenschäden. Durch die Einsatzkräfte wurde vorsorglich eine Verkehrsfunkwarnung über den Rundfunk in Auftrag gegeben.

Während im Dörverdener Bereich die Bundesstraße fast im gesamten Gemeindegebiet betroffen war, so zog sich die Dieselspur im Verdener Stadtgebiet unter anderem auch über die Straßen Wall, Lindhooper Straße, Berliner Ring sowie Max-Planck-Straße.

Um alle Gefahrenstellen adäquat mit Ölbindemittel abstreuen zu können, wurden zusätzlich die Ortsfeuerwehr Wahnebergen, Barme, Eitze, Hönisch-Hutbergen und Döhlbergen-Rieda zur Unterstützung alarmiert. Insgesamt waren so rund 100 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen im Einsatz. Neben den Feuerwehren waren auch die Betriebshöfe der Gemeinden, die Landesstraßenmeisterei, eine Private Entsorgungsfirma, die Polizei sowie weitere Behörden in den Einsatz involviert.

Erst nach rund 3,5 Stunden waren die einzelnen Gefahrenpunkte soweit gesichert und abgestreut, so dass die letzten Feuerwehrkräfte einrücken konnten. Während des gesamten Feuerwehreinsatzes, der zeitweise im Berufsverkehr abgewickelt wurde, kam es zu Verkehrsbehinderungen.