Gebäudebrand

Datum: 31. März 2018 
Alarmzeit: 21:59 Uhr 
Dauer: 19 Stunden 1 Minute 
Art: Großbrand 
Einsatzort: Große Straße, Verden 
Fahrzeuge: 18-01-1 (StadtBM) , 18-02-1 (stv. StadtBM) , 18-10-1 (KdoW StadtBM) , 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-4 (MTW) , 18-17-6 (MTW) , 18-17-7 (MTW) , 18-17-8 (MTW) , 18-19-1 (MZF) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-23-7 (TLF 16/25) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-41-3 (TSF-W) , 18-41-6 (TSF-W) , 18-43-7 (LF 8) , 18-45-1 (LF 8/6) , 18-45-4 (LF 10/6) , 18-45-5 (LF 10) , 18-45-8 (LF 8/6) , 18-47-1 (LF 20/16) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-68-7 (GW-L2) , 18-73-7 (GW-G)  
Weitere Kräfte: Feuerwehr Flecken Langwedel, Feuerwehr Gemeinde Kirchlinteln, Polizei, Rettungsdienst, THW 


Einsatzbericht:

Gegen 22:00 Uhr am Ostersamstag wurde die Verdener Ortsfeuerwehr zu einem Wohnungsbrand in die Fußgängerzone alarmiert. Noch vor Eintreffen der ersten Einsatzkräfte gingen zahlreiche weitere Anrufe über einen dortigen Großbrand bei der Feuer- und Rettungsleitstelle des Landkreises Verden ein, so dass in Absprache mit den anrückenden Kräften bereits die Alarmstufe erhöht wurde.

Der Dachstuhl eines mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshauses stand in Vollbrand und die Flammen drohten aufgrund der engen Bebauung auf die angrenzenden Häuser überzugreifen. Nur durch einen massiven Löschangriff von außen über mehrere Strahlrohre und Drehleitern konnte dieses verhindert werden. Erst nach rund zwei Stunden hatten die Feuerwehrkräfte den Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich dagegen bis weit in den Ostersonntag hinein. In Handarbeit mussten unter anderem große Teile des Brandgutes aus dem Gebäude herausgeräumt werden.

Aufgrund der massiven Beschädigungen am Gebäude wurde zudem ein Baufachberater des THW Ortsverbandes Verden hinzugezogen, um die Statik des Gebäudes einzuschätzen und zu beurteilen um so unter anderem die Sicherheit der Einsatzkräfte sicherstellen zu können. Aufgrund einer akuten Einsturzgefahr und der Lage des Brandobjektes direkt an der Verdener Fußgängerzone wurde das stark beschädigte Gebäude schließlich durch ein Fachunternehmen abgerissen. Die letzten Glutnester, die sich in Wandverkleidungen und Zwischendecken ausgebreitet hatten, konnten auch erst dann endgültig abgelöscht werden.

Die Bewohner des Gebäudes konnten dieses noch vor Eintreffen der Rettungskräfte selbstständig verlassen und wurden durch den Rettungsdienst betreut. Während der Löscharbeiten wurde eine Katze aus dem brennenden Gebäude gerettet und ebenfalls vom Rettungsdienst erstversorgt, bevor sie zu einem Tierarzt zur weiteren Versorgung gebracht wurde.

Die letzten Einsatzkräfte konnten erst am Sonntagnachmittag die Einsatzstelle verlassen. Insgesamt kamen rund 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatz. Neben den Ortsfeuerwehren der Stadt Verden waren unterstützend die Ortsfeuerwehren Achim, Bad Fallingbostel, Kirchlinteln und Langwedel gefordert. Neben der Verdener Drehleiter wurde zudem die Drehleiter der Feuerwehr Achim sowie der Teleskopmast der Feuerwehr Bad Fallingbostel zur Brandbekämpfung eingesetzt. Der Rettungsdienst war ebenfalls mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort um einerseits die Betroffenen zu betreuen, andererseits aber auch zur Absicherung und Versorgung der eingesetzten Kräfte.

Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinsepktion Verden/Osterholz hat noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen zur Brandursache und -schadenshöhe aufgenommen.