Vermeintliche Gasausströmung

Datum: 19. Februar 2018 
Alarmzeit: 14:48 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 20 Minuten 
Art: Gefahrgut 
Einsatzort: Große Straße, Verden 
Fahrzeuge: 18-01-1 (StadtBM) , 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-6 (MTW) , 18-17-8 (MTW) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-45-8 (LF 8/6) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-68-7 (GW-L2)  
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst, Stadtwerke 


Einsatzbericht:

(Verden) Am Montagnachmittag gegen 14:50 Uhr wurden die Ortfeuerwehr Verden sowie die Gefahrgutgruppe der Stadtfeuerwehr zu einem Gefahrguteinsatz in die Große Straße alarmiert.

Anwohner hatten laute Knallgeräusche und Gasgeruch in einem kombinierten Wohn- und Geschäftsgebäude wahrgenommen und die Feuerwehr über den Notruf 112 alarmiert.

Die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr konnten ebenfalls Knallgeräusche aus dem Bereich des Heizungskellers in dem betroffenen Gebäude feststellen. Umgehend wurde ein Sicherheitsbereich um die Einsatzstelle herum abgesperrt, sowie Anwohner aus dem betroffenen, wie auch aus dem Nachbargebäude evakuiert.

Nachdem der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt wurde, betrat ein Trupp, mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, das Gebäude, um Messungen bezüglich der Gaskonzentration vorzunehmen sowie die Gaszufuhr zum Gebäude abzuriegeln.

Nachdem durch den vorgehenden Trupp keine erhöhten Messwerte festgestellt werden konnten, wurden durch die Besatzung des in Achim stationierten Gerätewagen-Messtechnik der Kreisfeuerwehr sowie durch die Stadtwerke Verden weitere Messungen durchgeführt. Da auch diese Messungen negativ verliefen, konnte der Absperrbereich der Feuerwehr aufgehoben werden.

Nach etwas über einer Stunde konnten die rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder einrücken. Neben der Ortsfeuerwehr Verden, waren auch die Ortsfeuerwehren aus Walle und Scharnhorst, welche in der Stadtgefahrgutgruppe tätig sind, im Einsatz. Die Ortsfeuerwehr Achim war mit dem Gerätewagen-Messtechnik der Kreisfeuerwehr vor Ort. Neben der Polizei waren vorsorglich auch Einsatzkräfte des Rettungsdienstes alarmiert worden.

Zur Ursache der Knallgeräusche können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden, ein Defekt in der Heizungsanlage kann aber nicht ausgeschlossen werden.