Feuer zerstört Werkstattgebäude

Datum: 7. Februar 2018 
Alarmzeit: 9:30 Uhr 
Dauer: 6 Stunden 30 Minuten 
Art: Großbrand 
Einsatzort: Groß Hutbergen 
Fahrzeuge: 18-02-1 (stv. StadtBM) , 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-4 (MTW) , 18-17-7 (MTW) , 18-19-1 (MZF) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-41-2 (TSF-W) , 18-43-7 (LF 8) , 18-45-1 (LF 8/6) , 18-45-4 (LF 10/6) , 18-45-5 (LF 10) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-68-7 (GW-L2)  
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Am Dienstagvormittag gegen 09:30 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Döhlbergen-Rieda, Hönisch-Hutbergen und Verden zu einem Gebäudevollbrand in Groß Hutbergen alarmiert.

Aus noch ungeklärter Ursache brach das Feuer im Erdgeschoss des als KFZ-Werkstatt genutzten Gebäudes aus. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte es bereits im Bereich des Dachstuhls. Zeitgleich mit den ersten Löscharbeiten im Außenangriff über mehrere Rohre mussten zunächst mehrere Gasflaschen aus dem Gebäude geborgen werden. Hiernach konnte im Verlauf ein Innenangriff mit mehreren Trupps unter Atemschutz begonnen werden. Da sich herausstellte, dass sich auf dem Dachboden ein Strohlager befand, wurde ebenfalls Löschschaum eingesetzt. Das verbrannte und nasse Stroh musst nach den Löscharbeiten durch die Einsatzkräfte aus dem Gebäude entfernt werden. Zu diesem zeitraubenden Zweck kamen zwei Radlader zum Einsatz. Für die Nachlöscharbeiten wurden weitere Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Dauelsen und Eitze zur Mittagszeit nachalarmiert. Die Löscharbeiten vor Ort zogen sich bis in die Nachmittagsstunden hin.

Insgesamt kamen rund 80 Einsatzkräfte aus fünf Ortsfeuerwehren, sowie ein Rettungswagen des DRK zum Einsatz. Ebenfalls vor Ort war der Baubetriebshof der Stadt Verden zum Abstreuen entstehender Eisflächen. Zur Brandursache wie auch zur Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden, die zuständige Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Die Verpflegungsgruppe der Stadtfeuerwehr Verden versorgte die Einsatzkräfte bei Minustemperaturen und eisigem Wind unter anderem mit warmen Getränken.