Türöffnung

Datum: 5. Dezember 2017 
Alarmzeit: 12:08 Uhr 
Dauer: 5 Minuten 
Art: Unterstützung Rettungsdienst 
Einsatzort: Lange Straße, Hönisch 
Fahrzeuge: 18-45-5 (LF 10)  
Weitere Kräfte: Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Am internationalen Tag des Ehrenamtes, dem 05. Dezember, waren die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Feuerwehrfrauen und -männer der acht Ortsfeuerwehren der Stadt Verden stark gefordert. Zur Mittagszeit wurde die Ortsfeuerwehr Hönisch-Hutbergen zu einer Türöffnung zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Noch auf der Anfahrt konnte der Einsatz abgebrochen werden.

Keine zwei Stunden später wurde die Ortsfeuerwehr Verden zu einem Zimmerbrand in die Eitzer Straße alarmiert. Die Einsatzkräfte fanden eine komplett verrauchte Wohnung vor, aus der bereits dichter Rauch drang. Aufgrund des unklaren Brandausmaßes wurden zusätzlich noch die Ortsfeuerwehren aus Eitze und Hönisch-Hutbergen nachalarmiert. Nachdem die ersten Kräfte unter Atemschutz die Wohnung erkundet hatten, konnte relativ schnell Entwarnung gegeben werden. Das Feuer war bereits von selbst erloschen, so dass die Einsatzkräfte sich auf Nachlöscharbeiten sowie eine Belüftung des betroffenen Gebäudeteils konzentrieren konnten.

Noch während des Einsatzgeschehens an der Eitzer Straße wurde ein piepender Rauchmelder sowie Bandgeruch in einem Mehrfamilienhaus am Schwarzen Berg gemeldet. Umgehend wurden freie Einsatzkräfte aus dem Einsatz herausgelöst und zur neuen Einsatzstelle beordert. Nach kurzer Lageerkundung fanden die Einsatzkräfte ein komplett verrauchtes Treppenhaus sowie eine ebenfalls stark verrauchte Wohnung vor. Da sich noch zahlreiche Personen über der betroffenen Wohnung in ihren Wohnungen befanden und von einem größeren Brand ausgegangen werden musste, wurde zusätzlich zu den bereits eingesetzten Ortsfeuerwehren auch die Ortsfeuerwehr Dauelsen alarmiert. Nachdem ein erster Trupp unter Atemschutz die Wohnung zur Brandbekämpfung betreten und ausführlich erkundet hatte, konnte eine auf dem Herd stehende Pfanne als Auslöser der starken Rauchentwicklung ausgemacht werden.

Bei beiden Brandeinsätzen mussten mehrere Personen vorsorglich durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf
Rauchgasvergiftungen behandelt werden. Für zwei Haustiere kam die Hilfe der Feuerwehr allerdings zu spät. Die Feuerwehr musste abschließend bei diesen Einsätzen umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchführen um sowohl Wohnungen als auch Treppenhaus zu entrauchen, wozu jeweils mehrere Hochleistungslüfter eingesetzt wurden.