Gebäudebrand

Datum: 16. September 2016 
Alarmzeit: 11:07 Uhr 
Dauer: 8 Stunden 15 Minuten 
Art: Großbrand 
Einsatzort: Röntgenstraße, Verden 
Fahrzeuge: 18-01-1 (StadtBM) , 18-02-1 (stv. StadtBM) , 18-10-1 (KdoW StadtBM) , 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-4 (MTF) , 18-17-6 (MTF) , 18-17-7 (MTF) , 18-17-8 (MTF) , 18-19-1 (MZF) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-23-7 (TLF 16/25) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-41-2 (TSF - W) , 18-41-3 (TSF-W) , 18-41-6 (TSF-W) , 18-43-7 (LF 8) , 18-45-1 (LF 8/6) , 18-45-4 (LF 10/6) , 18-45-5 (LF 8/6) , 18-45-8 (LF 8/6) , 18-47-1 (LF 20/16) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-68-7 (GW-L2) , 18-73-7 (GW-G)  
Weitere Kräfte: 80-12-1 (ELW 2), 80-64-1 (SGW), Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Am Freitagvormittag kam es aus noch ungeklärter Ursache zu einer Explosion in einer Silohalle in einem fleischverarbeitenden Betrieb im Verdener Industriegebiet. Bei Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte konnte eine Flammenbildung und starke Rauchentwicklung am Dach der Halle ausgemacht werden. Weiterhin klaffte ein großes Loch in der Außenfassade der Halle. Umgehend wurde Großalarm für die Feuerwehren der Stadt Verden ausgelöst. Im weiteren Einsatzverlauf kamen auch Drehleitern aus Achim, Oyten und Walsrode (Heidekreis) sowie der Teleskopmast der Feuerwehr Bad Fallingbostel (Heidekreis) hinzu.

Umgehend wurde ein massiver Löschangriff über die Drehleiter und ein Tanköschfahrzeug der Verdener Ortsfeuerwehr vorgenommen. Dadurch konnte das Feuer schnell eingedämmt und ein Ausbreiten auf weitere Teile der Halle verhindert werden. So konnte durch das schnelle routinierte Eingreifen der Feuerwehr ein Großbrand verhindert werden.

Aufgrund der Dämmung in Wänden und Decken der Halle waren langwierige Nachlöscharbeiten notwendig. Dazu wurden auch die Absturzsicherungsgruppen der Stadtfeuerwehren Verden und Achim sowie aus Langwedel und Oyten angefordert. Die Gruppen sind speziell für Arbeiten in großen Höhen ausgebildet und ausgerüstet. Während der Nachlöscharbeiten wurden zahlreiche Glutnester im Dachbereich gefunden und abgelöscht. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Abendstunden hin.

Insgesamt kamen bis zum Abend über 200 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei zum Einsatz.