Schuppenbrand

Datum: 11. September 2016 
Alarmzeit: 13:03 Uhr 
Dauer: 1 Stunde 51 Minuten 
Art: Großbrand 
Einsatzort: Alma-Rogge-Weg, Verden 
Fahrzeuge: 18-01-1 (StadtBM) , 18-02-1 (stv. StadtBM) , 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-4 (MTW) , 18-17-7 (MTW) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-23-7 (TLF 16/25) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-43-7 (LF 8) , 18-45-4 (LF 10/6) , 18-45-5 (LF 8/6) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-73-7 (GW-G)  
Weitere Kräfte: 80-64-1 (SGW), Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Ein ausgedehnter Schuppenbrand am Alma-Rogge-Weg beschäftigte am Sonntagnachmittag die Feuerwehr Verden. Mehrere benachbarte Gebäude wurden durch Hitzeentwicklung beziehungsweise Flammenbeaufschlagung teilweise stark in Mitleidenschaft gezogen.

Gegen 13:03 Uhr wurde die Feuerwehr Verden in den Alma-Rogge-Weg gerufen. Aufgrund mehrerer Notrufmeldungen bei der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle wurde noch vor Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle das Alarmstichwort erhöht. Somit wurde nicht nur im Verdener Stadtgebiet Sirenenalarm ausgelöst, sondern auch die Feuerwehren Eitze, Hönisch-Hutbergen und die Feuerwehrtechnische Zentrale des Landkreises sowie der Rettungsdienst zusätzlich alarmiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte einen in Vollbrand stehenden ca. 3 x 3 Meter großen Geräteschuppen in unmittelbarer Nähe zu einem Reihenhaus vor. Die Flammen hatten das Wohngebäude bereits erreicht und die Fassade des Gebäudes beschädigt sowie Fenster und Türen zum Bersten gebracht.

Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Sicherung und Brandbekämpfung am Wohngebäude eingesetzt. Ein weiterer Trupp übernahm die Brandbekämpfung des Geräteschuppens. Ein Ausbreiten der Flammen in das Wohngebäude konnte hier buchstäblich in letzter Sekunde von der Feuerwehr verhindert werden. Die Bewohner des Gebäudes befanden sich bei Eintreffen der Feuerwehr bereits im Freien, so dass keine Verletzten zu beklagen waren. Aufmerksame Nachbarn hatten bereits vor Eintreffen der Feuerwehr versucht mit einem Gartenschlauch erste Löschmaßnahmen einzuleiten.

Durch weitere Atemschutztrupps wurde das Innere des betroffenen Wohnhauses kontrolliert. Da das Gebäude, aufgrund der beschädigten Fenster bereits verraucht war, wurden hier Lüftungsmaßnahmen mit einem Überdrucklüfter durchgeführt. Im weiteren Verlauf des Einsatzes und im Rahmen der Nachlöscharbeiten kam eine Wämebildkamera zum Einsatz. Auch mussten längere Schlauchleitung zur Wasserversorgung verlegt werden. Aufgrund der warmen Witterung und der starken Hitze, die von dem Brand ausging, gestaltete sich die Arbeit für die eingesetzten Feuerwehrkräfte sehr kräftezehrend. Ein Rettungswagen des DRK stand zur Sicherung der Einsatzkräfte am Alma-Rogge-Weg in Bereitstellung.

Bürgermeister Lutz Brockmann machte sich vor Ort ein Bild der Lage und informierte sich beim Einsatzleiter, dem Verdener Ortsbrandmeister Jürgen Barkfrede, über den Stand der Löschmaßnahmen.

Neben dem in Vollbrand stehenden Schuppen und dem betroffenen Wohnhaus, wurden auch die Reihenhäuser links und rechts neben dem Objekt sowie ein weiterer Schuppen durch Brand- beziehungsweise Hitzeentwicklung teilweise erheblich beschädigt.

Nach knapp 90 Minuten konnten die Kräfte der Feuerwehr Verden, die mit 9 Fahrzeugen und knapp 50 Einsatzkräften ausgerückt waren, wieder einrücken. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Die Polizei Verden hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die zur Unterstützung alarmierten Feuerwehren aus Hönisch-Hutbergen und Eitze brauchten nicht mehr eingesetzt werden.