Wohnungsbrand

Datum: 20. Mai 2016 
Alarmzeit: 22:12 Uhr 
Dauer: 2 Stunden 17 Minuten 
Art: Großbrand 
Einsatzort: Memelstraße, Verden 
Fahrzeuge: 18-01-1 (StadtBM) , 18-02-1 (stv. StadtBM) , 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-4 (MTW) , 18-17-7 (MTW) , 18-19-1 (MZF) , 18-21-7 (TLF 3000) , 18-23-7 (TLF 16/25) , 18-30-7 (DLK 23/12) , 18-43-7 (LF 8) , 18-45-4 (LF 10/6) , 18-45-5 (LF 8/6) , 18-48-7 (HLF 20/16) , 18-52-7 (RW) , 18-73-7 (GW-G)  
Weitere Kräfte: 80-12-1 (ELW 2), 80-64-1 (SGW), Polizei, Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus forderte am späten Freitagabend zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus einer Wohnung im Dachgeschoss, hinzu kam deutlicher Feuerschein. Da unklar war, ob sich noch Personen im teilweise verrauchten Gebäude befanden, wurde umgehend weitere Feuerwehrkräfte nachalarmiert.

Unter Atemschutz begannen Feuerwehrleute derweil das Gebäude abzusuchen und konnten schließlich Entwarnung geben. Zwei Personen, die noch vor Eintreffen der Rettungskräfte das Gebäude verlassen hatten, wurden vom Rettungsdienst betreut und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Zwei Katzen wurden von den Einsatzkräften aus dem verrauchten Gebäude ins Freie gebracht und nach einer Erstversorgung in eine Tierklinik zur weiteren Versorgung gebracht.

Das Feuer konnten die Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Verden schnell löschen. Während der Nachlösch- und Aufräumarbeiten wurde das Brandgut dann aus der Wohnung ins Freie gebracht sowie das komplette Gebäude mit einem Belüftungsgerät rauchfrei gemacht.

Nach rund zwei Stunden war der Einsatz auch für die letzten der rund 70 Einsatzkräfte beendet und die Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Neben den drei Verdener Ortswehren Eitze, Hönisch-Hutbergen und Verden waren auch Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes, der Polizei sowie der Feuerwehrtechnischen Zentrale vor Ort. Während der Einsatzmaßnahmen blieben einige Straßen am Einsatzort, darunter die  B215/Bremer Straße zeitweise gesperrt, wodurch es zu leichten Verkehrsbehinderungen kam. Die Polizei hat noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.