Umbau Flüchtlingsunterkunft

Datum: 20. Februar 2016 
Alarmzeit: 7:30 Uhr 
Dauer: 6 Stunden 26 Minuten 
Art: Amtshilfe 
Einsatzort: Neue Schulstraße, Dauelsen 
Fahrzeuge: 18-01-1 (StadtBM) , 18-11-7 (ELW 1) , 18-17-4 (MTF) , 18-17-6 (MTF) , 18-17-7 (MTF) , 18-17-8 (MTF) , 18-19-1 (MZF) , 18-41-2 (TSF – W) , 18-41-3 (TSF-W) , 18-45-5 (LF 8/6) , 18-52-7 (RW)  
Weitere Kräfte: Rettungsdienst 


Einsatzbericht:

Die Ortsfeuerwehren der Stadt Verden waren am Samstag erneut im Flüchtlingshilfseinsatz an den Berufsbildenden Schulen in Verden-Dauelsen. Die momentan nicht belegte Unterkunft wurde in einem mehrstündigen Einsatz auf demnächst neu ankommenden Flüchtlinge vorbereitet. Dazu wurden die in den beiden Sporthallen vor einem halben Jahr aufgebauten Zelte abgebaut und durch kleinere Wohn- und Schlafeinheiten ersetzt. Dieses ermöglicht zum einen mehr Privatsphäre für die zukünftigen Bewohner und andererseits eine höhere Flexibilität bei der Belegung. Darüber hinaus wurden zusätzliche Rauchmelder aufgebaut um die Sicherheit in den beiden Hallen weiter zu erhöhen. Die Erste Kreisrätin Regina Trat war ebenfalls vor Ort und machte sich ein Bild von den Arbeiten. Sie zeigte sich beeindruckt von der ehrenamtlichen Tätigkeit der Feuerwehrkräfte und dankte für deren Engagement am eigentlich arbeitsfreien Wochenende.

Für die vor kurzen neu gegründete Verpflegungsgruppe der Stadtfeuerwehr Verden war der Einsatz an den BBS Dauelsen der erste Realeinsatz. Aufgestellt wurde die Gruppe um eine Erstverpflegung der Einsatzkräfte bei wiedrigen Witterungsbedingungen oder länger andauernden Einsätzen gewährleisten zu können. Derzeitig engagieren sich 16 Feuerwehrfrauen und –männer aus allen acht Ortswehren zusätzlich zum normalen Einsatzdienst in der Verpflegungsgruppe, so der Leiter der neuen Gruppe Frank Gundlack. Stützpunkt der neu aufgestellten Einheit ist das Eitzer Feuerwehrhaus, wo eine Grundlage an Lebensmitteln nebst Kochutensilien wie Kaffeemaschinen oder Dosenöffnern gelagert sind. Doch ohne die Zusammenarbeit mit lokalen Lebensmittelhändlern und –fachbetrieben, die einen uns Lebensmittel rund um die Uhr zur Verfügung stellen, wäre unsere Tätigkeit nicht möglich, so Gundlack weiter.