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Alarmierung

Funkmeldeempfänger.

24 Stunden, 365 Tage im Jahr ist die Feuerwehr erreichbar. Im Durchschnitt 150 bis 200 Mal mal muß sie in Verden pro Jahr ausrücken.

Wenn ein Notruf in der Rettungsleitstelle eingeht und die Feuerwehr angefordert wird, gibt der Disponent das Alarmstichwort in einen Computer ein. Die Software macht dann je nach geographischer Lage und Art des Einsatzes unterschiedliche Vorschläge, welche Rettungsmittel alarmiert werden können.

Bei der Ortsfeuerwehr Verden werden 99 Prozent der Alarme nur über analoge Funkmeldeempfänger abgestrahlt. Die Feuerwehrleute tragen das kleine Gerät ständig bei sich, auch nachts liegt es empfangsbereit auf dem Nachttisch. Bei Alarm geben die Melder einen lauten Signalton von sich, anschließend schaltet sich der Funkkanal der Feuerwehr ein, über einen kleinen Lautsprecher hören die Feuerwehrleute meist schon das Alarmstichwort der Leitstelle.

Weil nicht immer alle Feuerwehrleute gebraucht werden, gibt es unterschiedliche Alarmschleifen, je nach Stichwort:

Kleinschleife:
Kleinsteinsätze bzw. Anforderung eines bestimmten Fahrzeugs durch andere Feuerwehren (z. B. Drehleiter, Rüstwagen, etc.). Hier werden nur sechs Kameraden angepiept.

Kleine Brandschleife:
Alarmstufe "Brand 1", z. B. Pkw-Brand, Container-Brand, Einlauf einer automatischen Brandmeldeanlage (häufig Fehlalarm), Anforderung zur Überlandhilfe (meist Einsatz für alle Tanklöschfahrzeuge). Für diese Alarmkategorie existieren zwei Alarmschleifen, denn Nachts und am Wochenende wird immer nur ein Teil der Mannschaft angefordert, die beiden Schleifen werden monatlich gewechselt.

Hilfeleistungs-Schleife:
Technische Hilfeleistung, z.B. bei Verkehrsunfällen, Keller auspumpen, Sturmschäden, Ölunfall. Für diese Alarmkategorie existieren zwei Alarmschleifen, denn Nachts und am Wochenende wird immer nur ein Teil der Mannschaft angefordert, die beiden Schleifen werden monatlich gewechselt.

Große Schleife:
Alarmstufe "Brand 2" und höher, z.B. Wohnungsbrand, Zimmerbrand, Dachstuhlbrand oder Großunfall.

Sirenenalarm:
Nur für den Vollalarm aller Verdener Feuerwehrleute, auch jenen, die nicht mit einem Funkmelder ausgerüstet sind. Diese Alarmierungsart kommt relativ selten vor.

Klangbeispiel

Sirenenmast.

Sie möchten wissen, wie die Alarmierung der Feuerwehr klingt? Nachfolgend können Sie sich Beispiele anhören. Die Lautstärke variiert je nach Einstellung Ihrer PC-Lautsprecher. Nach dem Alarmierungston eines Funkmelders hören die Einsatzkräfte im eingeschalteten Funkkanal die evtl. Alarmierung weiterer Schleifen ("Fünf-Ton-Folgen") und die Funk-Durchsage mit dem Einsatzstichwort des Leitstellen-Disponenten.

Beispiel: Alarm durch Funkmeldeempfänger [36 KB] .
Beispiel: Alarm durch Sirene [131 KB] .

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