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Orkan "Andrea" sorgt für Sturmeinsätze

(05.01.2012) - Orkantief "Andrea" hat auch in Verden die Ortsfeuerwehren beschäftigt. In Verden und Eitze stürzten Bäume um, die von den Einsatzkräften beseitigt werden mussten. Insgesamt ist es bis zum Donnerstagvormittag jedoch relativ ruhig geblieben. Am Nachmittag kam es zu weiteren Einsätzen.

Kurz nach 6 Uhr rückte der Rüstzug der Verdener Feuerwehr zur Georgstraße aus. Hier war eine rund zwölf Meter hohe Buche durch den Sturm entwurzelt worden und auf die Fahrbahn gestürzt. Weder für Fußgänger, noch für Autofahrer war ein Durchkommen möglich. Der schwere Stamm hatte auch eine Backstein-Gartenmauer niedergerissen, die Baumkrone einen metallenen Gartenzaun auf der gegenüberliegenden Straßenseite beschädigt. Die Bewohner des dortigen Hauses konnten ihr Gebäude nur mit Mühe durch das Geäst verlassen.

Die Feuerwehr war rund anderthalb Stunden damit beschäftigt, die Gefahrenstelle mit Hilfe von zwei Motorkettensägen und Muskelkraft zu beseitigen. Gerade rechtzeitig zum einsetzenden Pendler- und Schülerverkehr von und zum Bahnhof konnten zumindest Fußgänger die Straße wieder passieren. Eine Fahrbahnseite und ein Bürgersteig mussten allerdings gesperrt bleiben, bis durch Fachfirmen die Reste des Stammes sowie die zerstörte Mauer beseitigt werden. Der städtische Betriebshof baute eine entsprechende Sicherung auf.

Nur kurze Zeit später war die Ortsfeuerwehr Eitze gefordert. Am Gohbach war eine Tanne auf die Fahrbahn gestürzt und musste durch die Einsatzkräfte beseitigt werden.

Am Nachmittag musste die Drehleiter der Verdener Feuerwehr zur Unterstützung nach Langwedel-Holtebüttel ausrücken. Dort drohte das Dach an einem Gebäude einer Gasförderstation abzureissen. Gemeinsam mit Kräften der Feuerwehren Holtebüttel, Völkersen und der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) sicherten die Helfer das Dach mit Sandsäcken.

Kurz darauf galt es eine abgerissene Tannenspitze am Plattenberg zu entfernen, die von einem Baum abzustürzten drohte. Zeitgleich kamen auch die Ortsfeuerwehren Dauelsen und Scharnhorst in ihren Ausrückebereichen wegen Sturmschäden zum Einsatz.

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