Großbrand auf Getreidefeld
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(16.07.2010) - Ein technischer Defekt an einer Rundballenpresse hat am Freitagnachmittag ein abgeerntetes Feld zwischen Kirchlinteln und Scharnhorst in Brand gesetzt. Begünstigt durch die Trockenheit und angefacht von zum Teil böigen Wind griffen die Flammen auch auf ein benachbartes Kornfeld über. In letzter Sekunde gelang es den Einsatzkräften mehrerer umliegender Feuerwehren, ein Übergreifen der Flammen auf eine Baumgruppe zu verhindern. Die Baumkronen hatten bereits Feuer gefangen.
Gegen 14.45 Uhr waren zunächst die Ortsfeuerwehren Kirchlinteln, Neddenaverbergen und Weitzmühlen mit dem Stichwort "Flächenbrand Stufe 2" alarmiert worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf der Verbindungsstraße zwischen Kirchlinteln und Scharnhorst waren an zwei voneinander getrennten Stellen Flächenbrände erkennbar. Betroffen waren eine rund 100 Meter lange und zirka 10 Meter breite Baumgruppe inmitten eines Getreidefeldes sowie ein rund zwei Hektar großes, abgeerntetes Getreidefeld. An mehreren Stellen hatten die gepressten Strohballen das Feuer verursacht.
Der Einsatzleiter ließ die Alarmstufe auf "Flächenbrand 3" erhöhen. Die Leitstelle alarmierte die Ortsfeuerwehren Holtum-Geest, Sehlingen, Scharnhorst und Verden. Landwirte hatten bereits mit Eggen die Strohnarbe rund um den Brandherd aufgerissen, um dem Feuer die weitere Ausbreitung zu erschweren. Zusätzlich wurden drei Güllefässer in Marsch gesetzt, die wenige Minuten später mit bis zu je 17.000 Liter Fassungsvermögen die Randbereiche durchfeuchteten. Gemeinsam gelang es den Einsatzkräften und Landwirten das Feuer zu löschen. Gegen 15.30 Uhr war die Gefahr gebannt. Die Nachlöscharbeiten einzelner Einheiten dauerten bis gegen 19 Uhr an. Nach ersten Schätzungen geht die Polizei von einem Schaden von mindestens 100.000 Euro aus.
(Text: Polizeiinspektion Verden/Osterholz, SEG Presse/Kreisfeuerwehr Verden)



