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Zwei Männer lebensgefährlich verletzt

(10.10.2001) - Bei einem schweren Verkehrsunfall in Verden sind am frühen Mittwochmorgen zwei Männer nach Aussage des Notarztes lebensgefährlich verletzt worden.

Die Unfallopfer waren mit ihrem Lastwagen auf dem Borsteler Weg (Innenstadt) in Richtung Lindhooper Straße unterwegs, als der Lkw nach rechts von der Fahrbahn abkam, rund 20 Meter Zaun und dessen massive Eisenpfosten niedermähte, einen Baum touchierte und schließlich in einem Vorgarten stehen blieb. Dabei wurde der Beifahrer schwer im Fußraum eingeklemmt, auch der Fahrer konnte sich nicht selbstständig befreien.

Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen und 16 Kräften, der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt sowie dem "Technischen Leiter Rettungsdienst" an. Wenige Minuten nach dem Unfall landete zusätzlich der Rettungshubschrauber "Christoph 6" aus Bremen nahe dem Kreishaus.

Zur Befreiung des Fahrers setzte die Feuerwehr eine Flex-Säge ein, nur so konnte ein Eisenpfosten entfernt werden, der das Öffnen der Fahrertür verhinderte. Die Befreiung des Beifahrers gestaltete sich ungleich schwieriger. Die Retter mussten einen Seil-Greifzug sowie Schere und Spreizer einsetzen, um den Mann aus dem deformierten Fahrerhaus des Mitsubishi zu retten. Dabei arbeiteten Feuerwehr und Rettungsdienst Hand in Hand, der Notarzt behandelte die Verletzten schon im Unfallfahrzeug.

Nach etwa 45 Minuten war der Mann befreit und konnte mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Der Fahrer war bereits mit einem Rettungswagen abtransportiert werden.

Bilder von diesem Einsatz

Der Notarzt behandelt den Beifahrer. Der angeschlagene Greifzug ist zu erkennen. Der Lkw war in einem Vorgarten zum Stehen gekommen. Der Seil-Greifzug mit dem das Fahrerhaus gestreckt wurde.
Eine Schneise der Verwüstung. 20 Meter Zaun hatte der Lkw umgemäht. Der Einsatzort am Borsteler Weg. Zwei Rettungswagen, ein Notarzt, der Technische Leiter Rettungsdienst und ein Hubschrauber waren vor Ort.
Abtransport des verletzten Beifahrers. Blick in den Innenraum des zerstörten Lkw. Hier wird die Zerstörung am Lkw deutlich.

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