Wohnmobil prallt in Stauende
(04.03.2005) - Sehr viel Glück hatte ein Wohnmobilfahrer bei einem schweren Verkehrsunfall am Freitag auf der A 27: Obwohl sein Fahrzeug bei der Karambolage nahezu völlig zerstört wurde, überlebte er mit leichten Verletzungen.
Der Mann hatte offensichtlich einen Stau übersehen, der sich nach einem anderen Verkehrsunfall auf der Autobahn in Richtung Bremen gebildet hatte. In Höhe der Anschluss-Stelle Verden/Nord prallte sein Wohnmobil zunächst gegen einen VW Golf und anschließend mit der Beifahrerseite gegen den Auflieger eines Sattelzuges.
Der Rettungsdienst versorgte den leicht verletzten Fahrer, die Polizei musste die Fahrbahn komplett sperren und den Verkehr an der Abfahrt ableiten. Um 14.49 Uhr alarmierte die Leitstelle die Ortsfeuerwehr Verden, nachdem aus dem beschädigten Wohnmobil große Mengen Motoröl ausliefen. Die mit vier Fahrzeugen angerückte Wehr stellte den Brandschutz sicher und beseitigte die großflächige Ölspur. Anschließend unterstützten die Kräfte das eingesetzte Bergungsunternehmen. Um das zerfetzte Fahrzeug auf einem Abschleppfahrzeug laden zu können, mussten mit Hilfe einer hydraulischen Rettungsschere die Seitentür und weitere hervorstehende Teile entfernt werden.
In Richtung Bremen kam es zu einem Rückstau von zeitweise bis zu vier Kilometer Länge.
Bilder von diesem Einsatz
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| Das völlig zertrümmerte Wohnmobil. | Der Fahrer entkam leicht verletzt. | Auch der Lkw wurde schwer beschädigt. |



