Wohnhaus durch Großfeuer zerstört
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(03.04.2010) - Ein leer stehendes Wohnhaus ist in der Nacht zum Karsamstag in Armsen (Gemeinde Kirchlinteln) völlig zerstört worden. Ein Übergreifen der Flammen auf einen direkt angrenzenden Kuhstall konnte von der Feuerwehr verhindert werden. Die Verdener Feuerwehr war mit ihrer Drehleiter zur Unterstützung im Einsatz.
Um 1.18 Uhr alarmierte die Leitstelle mit dem Stichwort "Brand 3" (Gebäudevollbrand) mehrere Ortsfeuerwehren aus der Gemeinde Kirchlinteln, die Drehleiter aus Verden, den Groß-Einsatzleitwagen der FTZ sowie die Fachgruppe Rettungsdienst. Zu diesem Zeitpunkt brannte der Dachstuhl eines alten Bauernhauses samt eingelagertem Stroh und Heu in voller Ausdehnung. Die anfängliche Gefahr einer Brandausbreitung auf einen Kuhstall, in dem sich zwölf Rinder befanden, konnte durch einen massiven Löschangriff von außen unterbunden werden. Nachbarn hatten zudem vor Eintreffen der Feuerwehr mit einem Gartenschlauch erfolgreich eine Flächenbrandausbreitung über eine Wiese zu Nachbargebäuden verhindert.
In den frühen Morgenstunden entschied die Feuerwehr die freistehenden einsturzgefährdeten Giebelbereiche mit Hilfe der alarmierten Drehleiter zum Einsturz zu bringen. Auch ein gefährdeter, freistehender Schornstein konnte mit Hilfe von Wasserkraft umgestoßen werden.
Für den Großteil der rund 80 Einsatzkräfte endete der Einsatz gegen 5.00 Uhr. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in die Morgenstunden hin. Die Polizei nahm im Anschluss ihre Ermittlungen auf. Die Polizei schätzt nach ersten Erkenntnnissen den Schaden auf ca. 125.000 Euro



