Wieder schwerer Wohnhausbrand
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(20.12.2009) - Ein Großfeuer hat am späten Sonntagvormittag ein Einfamilienwohnhaus in der Marschstraße in Thedinghausen-Wulmstorf nahezu vollständig zerstört. Dachstuhl und Obergeschoss des Gebäudes brannten komplett aus. Das Erdgeschoss wurde durch Löschwassereinwirkung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Wie schon vor knapp drei Wochen in Thedinghausen-Blender war auch bei diesem Feuer die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Verden mit im Einsatz.
Die beiden Bewohner, ein 78-jähriger Mann und seine gleichaltrige Ehefrau, und eine Nachbarin, die zum Zeitpunkt des Brandausbruchs zu Besuch war, konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Sie mussten anschließend tatenlos mit ansehen, wie sich die Flammen immer weiter ausbreiteten. Das Haus ist bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die Höhe des entstandenen Schadens beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf zirka 150.000 Euro.
Im Zuge der Löscharbeiten erlitten zwei am Einsatz beteiligte Feuerwehrmänner Verletzungen. Ein 35-Jähriger erlitt einen Schwächeanfall, sein ein Jahr jüngerer Kamerad trug eine Knieprellung davon. Bis zum Nachmittag kämpften Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Wulmstorf, Morsum, Beppen, Blender, Thedinghausen, Verden (mit Drehleiter) und der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises bei extremer Kälte gegen die Flammen an. Starke Minustemperaturen sorgten für rasch gefrierendes Löschwasser, was die Brandbekämpfung erschwerte. Die Einsatzstelle musste mit Streusalz abgestreut werden. Kurz vor Einsatzende setzte zudem starker Schneefall ein.
Die Brandursache ist noch unklar. Noch während der Löscharbeiten nahmen Beamte einer spezialisierten Tatortgruppe der Polizeiinspektion Verden/Osterholz erste Ermittlungen auf, die am Montagmorgen von Brandermittlern fortgesetzt werden sollen.
(Text: Polizeiinspektion Verden/Osterholz & mik)









