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Umweltgefährdung nach Verkehrsunfall

(14.04.2000) - Nach einem Auffahrunfall, der sich am 14.04.2000 nachmittags im Bereich Zollstraße / Bremer Straße ereignete, lief aus einem Kleintransporter Motoröl aus. Die rund 15 Liter flossen sofort in einen nahegelegenen Regenkanal.

Eine dreiviertel Stunde später, um 15:24 Uhr wurde die Hilfeleistungsschleife der Verdener Feuerwehr alarmiert, denn das Öl gelangte durch den unterirdischen Kanal direkt in den Fluss Aller. Auf der Wasseroberfläche war bereits ein rund zwölf Meter langer Ölfilm zu erkennen. In einem Sandfang-Becken in der Straße "Am Allerufer" konnte der Wasserverlauf in die Aller gestoppt werden. Die grösste Menge des Öles wurde mit einem Dichtkissen aufgehalten.

Mit dem Spezial-Tankwagen einer privaten Firma wurde das ölverseuchte Wasser (rund zwölf Kubikmeter) aus dem Becken abgepumpt und zur Entsorgung nach Bremen gefahren. Über Leitern stiegen Feuerwehrleute in das Becken ein und schoben den schmierigen Ölfilm in Richtung des Absaugrohres. Erst nach Stunden war diese mühselige Arbeit beendet, eine weitläufige Verschmutzung und Umweltgefährdung der Aller konnte verhindert werden. Gegen 20 Uhr rückten die Fahrzeuge wieder ein.

Bilder von diesem Einsatz

Unterhalb der Nordbrücke ist die Feuerwehr im Einsatz. In einen Spezialtankwagen einer privaten Firma wird das ölverseuchte Wasser aus einem Sandfang gepumpt, damit es nicht in den Fluss Aller gelangt. Nasser Einsatz im Wasserbecken. Mit einem Schieber wird der ölige Film auf der Wasseroberfläche in Richtung Absaugpumpe geschoben. Die Sonne geht bereits unter, die Wehr ist noch immer im Einsatz. Hier wird gerade das Wasser abgepumpt, zwei Feuerwehrleute sichern die Leiter, auf der einer ihrer Kameraden steht.

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