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Sechs Hektar Feldfläche verbrannt

(03.08.2003) - Ein brennender Mähdrescher hat am Sonntagnachmittag bei Blender einen Flächengroßbrand ausgelöst. Insgesamt rund sechs Hektar Fläche verbrannten auf einem erst teilweise abgeerntem Getreidefeld. Ein Landwirt wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung vom Rettungsdienst versorgt. Fünf Feuerwehren mit rund 60 Einsatzkräften mussten ausrücken, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Gegen 15.17 Uhr wurde zunächst Alarm für die Feuerwehren aus Blender, Thedinghausen und Wulmstorf ausgelöst – an der Landesstraße 203 zwischen Blender und Wulmstorf sollte ein Kornfeld samt Mähdrescher brennen. Ein Landwirt war mit der Maschine offenbar dabei gewesen, das Getreidefeld abzuernten, als der Mähdrescher aus unbekannter Ursache Feuer fing. Rasch dehnten sich die Flammen auf das ganze Fahrzeug aus und erfassten das Feld, eine enorme Rauchsäule war kilometerweit sichtbar. Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling veranlasste die Nachalarmierung der Wehren aus Verden und Morsum.

Der brennende Mähdrescher konnte nur mit Schaum abgelöscht werden, die Einsatzkräfte gingen mit Atemschutz vor. Der Flächenbrand, der sich rasch vom Feld bis an die Straßenböschung der L 203 ausbreitete, wurde mit Wasser und sogenannten Feuerpatschen bekämpft. Ein Landwirt pflügte die verbrannte Erde sofort unter, um ein Wiederaufflammen möglicher Glutnester zu verhindern.

Der Fahrer des Mähdreschers wurde von der Besatzung eines DRK-Rettungswagens versorgt. Er erlitt möglicherweise einen Schock sowie eine Rauchvergiftung.

Bilder von diesem Einsatz

Rauchwolken sind von weitem erkennbar. Der Mähdrescher wird mit Schaum gelöscht. Die riesige, abgebrannte Feldfläche.
 
Löscharbeiten vom TLF 8/18 aus. An einem Radweg stoppten die Flammen.  

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