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Schwerer Verkehrsunfall im Industriegebiet

(30.01.2006) - Bei einem schweren Verkehrsunfall sind in der Nacht zu Montag auf der Max-Planck-Straße im Verdener Industriegebiet zwei junge Männer verletzt worden, einer von ihnen lebensgefährlich. Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Fahrer eines Citroen befreien.

Am Steuer des Pkw saß nach Angaben der Polizei ein 17-Jähriger, der keine Fahrerlaubnis besitzt. Er sowie der 18-jährige Beifahrer, der Besitzer des Fahrzeugs, standen nach ersten Erkenntnissen unter Alkoholeinfluss. Der Pkw-Fahrer kam im Verlauf einer Rechtskurve mit dem Wagen von der Fahrbahn ab und prallte mit der Fahrerseite gegen einen Baum. Der Beifahrer wurde bei dem Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert. Der Fahrer war jedoch in dem massiv deformierten Fahrzeug eingeklemmt. Die Fahrertür des Wagens war fast bis zur Mittelkonsole eingedrückt.

Nach der Unfallmeldung gegen 1.30 Uhr rückten Polizei, Rettungsdienst (zwei Notarzteinsatzfahrzeuge, zwei Rettungswagen) sowie die Ortsfeuerwehr Verden aus. Unter Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät konnten durch die Feuerwehrkräfte eine Tür, das Dach und weitere Karosserieteile entfernt und der lebensgefährlich Verletzte befreit werden. Noch im Fahrzeug war der Mann von Notarzt und Rettungsdienstmitarbeitern medizinisch erstversorgt worden. Mit einem Rettungswagen wurde der 17-Jährige in das Krankenhaus Rotenburg transportiert.

Für die aufwändige Unfallaufnahme der Polizei leuchtete die Feuerwehr die Einsatzstelle großflächig aus. Dafür rückten weitere Fahrzeuge mit entsprechenden Lichtmasten an. Insgesamt waren abwechselnd sechs Feuerwehrfahrzeuge im Einsatz. Erst gegen 4.45 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Die Max-Planck-Straße war zeitweise voll gesperrt.

Bilder von diesem Einsatz

Ausgerechnet mit der Fahrerseite ist der Pkw gegen einen Baum geprallt. Feuerwehrleute und Rettungsdienstmitarbeiter bemühen sich um den Verletzten. Die Frontscheibe wird mit einem Spezialmesser aufgetrennt, um das Dach abnehmen zu können.
 
Mit einer hydraulischen Rettungsschere wird das Dach abgetrennt. Umfangreiche Spurensicherung durch Polizeibeamte.  

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