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Schwerer Unfall auf A 27: Mann kommt ums Leben

(12.04.2010) - Auf der Fahrt zu ihrer Arbeitsstelle im Kreis Cuxhaven sind am frühen Montagmorgen drei Montagearbeiter aus Bayern auf der A 27 zwischen Verden und Langwedel schwer verunfallt. Alle drei wurden bei dem Unfall schwer verletzt, ein Mann erlag seinen Verletzungen.

Kurz hinter der Anschlussstelle Verden-Nord fuhr der Firmenwagen der drei Männer auf einen vorausfahrenden Sattelzuges auf, der auf dem Hauptfahrstreifen unterwegs war. Eigenen Angaben zufolge war der 21-jährige Pkw-Fahrer kurz zuvor am Steuer eingenickt. Durch die Wucht des Aufpralls bohrte sich der Ford Focus Kombi der drei Männer regelrecht unter das Heck des Aufliegers, wurde mehrere Meter mitgeschleift und schleuderte dann entgegengesetzt zur Fahrtrichtung auf den Pannenstreifen. Der 25-jährige Beifahrer wurde in den Fahrzeugtrümmern eingeklemmt und musste von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren aus Verden und Dauelsen mit schwerem Gerät befreit werden. Er wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik eingeliefert. Dort wurde sein Hirntod festgestellt, eine Woche später erlag der Mann seinen Verletzungen.

Der 21-jährige Fahrer und ein 36-jähriger Mitfahrer, der zum Zeitpunkt des Unfalles auf der Rücksitzbank geschlafen hatte, wurden dagegen leichter verletzt. Aber auch sie mussten zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Der 58-jährige Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon. Die Höhe des entstandenen Schadens wird von der Polizei auf zirka 15.000 Euro geschätzt.

Gegen 22 Uhr waren die drei Montagearbeiter im bayrischen Deggendorf gestartet und hatten sich beim Fahren abgewechselt. Der 21-Jährige Unfallfahrer hatte das Steuer gegen 2.00 Uhr übernommen. Gegen 3.15 Uhr passierte der Unfall. Um die genaue Spurenlage am Unfallort dokumentieren zu können, setzte die Polizei ein Fotomessverfahren ein. Dafür musste die Richtungsfahrbahn Hannover-Bremen bis zum Vormittag voll gesperrt werden. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle für die Spurensicherung weiträumig aus. (Text: Presseinformation Polizeiinspektion Verden/Osterholz / mik)

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