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Schon wieder Drehleiter-Einsatz bei Großfeuer

(02.01.2010) - Schon wieder war die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Verden bei einem Großbrand im Einsatz, diesmal bei einem Scheunenbrand in Dörverden-Stedorf. In den vergangenen vier Wochen war das Hubrettungsfahrzeug bereits bei drei weiteren Großfeuern im Einsatz. Die Fahrzeugbesatzung konnte die Löscharbeiten jeweils effektiv von oben unterstützen.

Gegen 20.45 Uhr war der Brand in der historischen Scheune entdeckt worden, die Ortsfeuerwehren aus Stedorf und Dörverden rückten an. Zu diesem Zeitpunkt brannte das Gebäude nahezu in voller Ausdehnung. Im Einsatzverlauf wurde die Drehleiter nachalarmiert, insbesondere um die Dachhaut öffnen und auf dem Dachboden gelagertes Stroh ablöschen zu können.

Mit einem Wenderohr (Wasserwerfer am Drehleiterkorb) gelang es den Helfern relativ zügig, die Dacheindeckung per Wasserkraft zu entfernen. Wesentlich schwieriger war das Ablöschen des teils aufgrund der Baukonstruktion schwer erreichbaren Strohs. In einem weiteren Schritt setzten die Kräfte ein Schaumrohr ein und deckten Stroh und Dachstuhl mit einer Schaumschicht ab. Diese Maßnahme zeigte umgehend Wirkung. Lediglich einige hartnäckige und schwer erreichbare Brandnester mussten noch gezielt abgelöscht werden. Gleichzeitig schob ein Trecker schwelende Strohballen ins Freie, wo weitere Trupps sie mit Strahlrohren löschten.

Der aufwändige Einsatz - bei eisigen Minustemperaturen - zog sich über mehrere Stunden hin, sodass die Drehleiter erst gegen 1.30 Uhr wieder in Verden einrückte. Einsatzkräfte der Feuerwehr Stedorf richteten eine Brandwache ein und nahmen gezielte Nachlöscharbeiten vor. Die Polizei schätzt den Brandschaden auf rund 50.000 Euro. Zur Brandursache machte sie bislang keine Angaben.

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