Polo-Fahrer nach Überschlag eingeklemmt
(21.08.2004) - Mit schweren Verletzungen musste am Samstagabend ein Pkw-Fahrer nach einem Verkehrsunfall auf der A 27 ins Rotenburger Krankenhaus geflogen werden. Der Wagen des 37-Jährigen hatte sich zwischen den Anschluss-Stellen Verden/Ost und Walsrode/West überschlagen.
Aus bislang unbekannter Ursache war der aus Salzgitter stammende Mann mit seinem Fahrzeug gegen 18 Uhr nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Der Pkw rollte rund 50 Meter im Seitenraum, prallte gegen den Beginn einer Leitplanke und überschlug sich vermutlich mehrfach auf dem Grünstreifen. Der Fahrer wurde dabei in dem älteren VW Polo eingeklemmt. Andere Autofahrer sicherten die Unfallstelle, versorgten den Fahrer und verständigten die Rettungsleitstelle.
Weil sich zahlreiche Kräfte der Verdener Feuerwehr bedingt durch das Jugendfeuerwehr-Jubiläum im Feuerwehrhaus aufhielten, konnten die Einsatzfahrzeuge innerhalb einer Minute nach dem Alarm ausrücken. Neben vier Feuerwehrfahrzeugen, besetzt mit 21 Helfern, rückten ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie Rettungswagen und ein Streifenwagen der Autobahnpolizei Langwedel an.
Die Feuerwehrleute mussten mit einer hydraulischen Rettungsschere und einem Spreizgerät das Dach und die Türen des Unfallfahrzeugs entfernen. Erst dann konnte der Mann befreit werden. Auf Grund der schweren Verletzungen des Opfers forderte der Rettungsdienst einen Rettungshubschrauber nach. Die ADAC-Maschine "Christoph 6" aus Bremen landete direkt auf der Autobahn - die Richtungsfahrbahn Hannover musste deshalb für rund 45 Minuten voll gesperrt werden. Ein kilometerlanger Stau war die Folge.






