Pkw versinkt in der Weser
(07.05.2001) - Fahrzeug Schrott, Fahrer wohlauf – die einfachste Beschreibung eines Unfalls am frühen Montagmorgen in Eissel. An der alten Panzerstraße war es zu dem Unglück gekommen. Der Fahrer eines Ford Escort hatte seinen Wagen offenbar nur kurzfristig verlassen, als der sich plötzlich selbstständig machte und die abschüssige Rampe direkt in die Weser rollte.
Möglicherweise hatte der Auto-Lenker die Handbremse nicht angezogen. Nur die Fahrertür und ein Stück des Daches schauten noch aus dem Wasser.
Um 01.46 Uhr wurden die Rettungsmannschaften zur Bergung alarmiert: die Ortsfeuerwehr Verden mit drei Fahrzeugen und die Ortsfeuerwehr Eissel mit einem Fahrzeug. Außerdem die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) mit einem Feuerwehrboot sowie die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Verden mit Schlauchboot und Tauchern.
Die Taucher hatten dann die unangenehme Aufgabe, im nächtlich-kalten Wasser das Fahrzeug zunächst zu durchsuchen und anschließend die Bergungsseile anzubringen. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus und zog den versunkenen Pkw mit der Motorseilwinde des Rüstwagens wieder ans Ufer. Der Einsatz war gegen 3 Uhr beendet.
Rund vier Jahre später kamen an derselben Stelle zwei Menschen ums Leben. Sie ertranken in ihrem Wagen, als der sich ebenfalls ungewollt in Bewegung setzte.




