Pkw prallt in Bushaltestelle
(22.01.2003) - Schwere Verletzungen erlitt am Mittwoch ein Autofahrer bei einem Unfall auf der Eitzer Straße in Verden. Der 44-Jährige prallte mit seinem Pkw gegen ein Buswartehäuschen.
Gegen 11.50 Uhr kam es zu dem Unglück: Der Mann war aus Richtung Eitze kommend in einem Opel Astra unterwegs. In Höhe des Domfriedhofes verlor er die Kontrolle über seinen Wagen. Es ist nicht auszuschließen, dass der Mann zuvor auf Grund eines internistischen Notfalls am Steuer zusammenbrach. Der Opel steuerte nach links, schrammte auf dem Bürgersteig an einer Mauer entlang und kollidierte dann mit dem Buswartehäuschen. Die Aufprallwucht war so stark, dass die Metall-Glas-Konstruktion völlig zerstört wurde, das Fahrzeug kam auf den Trümmern zum Stillstand. Glücklicherweise befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine wartenden Personen an der Haltestelle.
Das Unfallopfer war zwar, entgegen der ersten Meldungen, nicht in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Dennoch entschieden die Mitarbeiter des Rettungdienstes, dass die Feuerwehr mit ihrem hydraulischen Schneidgerät das Dach des Pkw entfernen sollte. Dadurch konnte eine besonders schonende Rettung des Patienten gewährleistet werden. Durch diese Technik sollen bei Verunfallten insbesondere Schäden an der Wirbelsäule vermieden werden, die bei einer unsachgerechten Befreiung aus einem Unfallwrack auftreten könnten.
Die Feuerwehr war auch mit dem Abstreuen von auslaufenden Kraftstoffen und Kühlflüssigkeit beschäftigt, nach rund einer Stunde konnte der Einsatz der 14 Kameraden beendet werden. Den Sachschaden gibt die Polizei mit rund 30.000 Euro an.
Foto: Volkmar Koy / Verdener Aller-Zeitung

