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Pferd stürzte in die Aller

(09.08.2007) - Keine 24 Stunden nach der erfolgreicher Rettung eines Falken aus einer Güllegrube war die Verdener Feuerwehr schon wieder bei einem Tiernotfall gefordert. Ein Pferd war am Donnerstagmittag in Höhe des Reeperbahnparkplatzes in die Aller gestürzt. Die Befreiung gestaltete sich für die Einsatzkräfte sehr schwierig.

Ein Feuerwehrmann hält den Kopf des Tieres.

Vermutlich hatte das Tier, das mit mehreren Artgenossen auf den Allerwiesen graste, beim Trinken aus dem Fluss das Gleichgewicht verloren. Die kräftige Strömung riss das Tier mit und klemmte es unter den Ästen eines ins Wasser ragenden Baumes ein. Kurz vor 12 Uhr erkannten Passanten die Notlage des Tieres und verständigten die Feuerwehr. Neben der Ortsfeuerwehr Verden rückte auch die Feuerwehrtechnische Zentrale mit einem Rettungsboot aus.

Das Pferd liegt unterhalb eines Baumes.

Als Sofortmaßnahme hielt ein Feuerwehrmann den Kopf des Tieres über Wasser, da gerade noch dessen Nüstern herausragten. Im zweiten Schritt beseitigten die Feuerwehrleute diverse Äste des Baumes. Hierbei kam eine Bügelsäge zum Einsatz - vor allem um das ohnehin verängstigte Tier nicht weiter zu beunruhigen. Da sich das Tier nach der Entfernung der Äste nicht zum Aufstehen bewegen ließ, entschied der Einsatzleiter das Pferd mit Hilfe einer Seilwinde aus dem Wasser zu hieven. Erfolgreich - nach rund einer dreiviertel Stunde konnte die Rettungsaktion beendet werden. Ein Tierarzt kümmerte sich anschließend um den "Patienten". Wie sich später herausstellte, konnte sich der einjährige Hengst nicht von seinem Unfall erholen. Nachdem das Pferd immer wieder zu Boden ging, diagnostizierten zwei Ärzte eine Nervenlähmung im Bereich der Wirbelsäule. Der Jährling musste noch vor Ort eingeschläfert werden.

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