Nächtlicher Zimmerbrand in Wohnhaus
(24.03.2005) - Nach einem Zimmerbrand musste am frühen Gründonnerstagmorgen eine vierköpfige Familie aus Verden-Borstel ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Rettungsdienst diagnostizierte bei den Hausbewohnern eine mögliche Rauchgasvergiftung. Das Feuer beschädigte das Gebäude erheblich.
Gegen 4.15 Uhr war der Brand in der Straße "Olen Hoff" bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle gemeldet worden. Die Ortsfeuerwehr Verden rückte mit sechs Fahrzeugen und 26 Kräften binnen weniger Minuten an, auch Stadtbrandmeister Wolfgang Schmidt war nach kurzer Zeit zur Stelle.
Die Bewohner hatten sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen können. Ein Trupp ging unter Atemschutz in das Gebäude vor, der Brand in einem Zimmer im ersten Stock war jedoch vermutlich durch Sauerstoffmangel erloschen. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Raum auf mögliche Brandnester und belüfteten das Haus mit einem Überdrucklüfter. Die Besatzungen zweier Rettungswagen versorgten unterdessen die Familie.
Das Feuer, das aus bislang unbekannter Ursache ausgebrochen war, hatte Einrichtungsgegenstände, darunter ein Bett, erfasst. Viel größerer Schaden entstand jedoch durch Hitze und Ruß. Der Rauch war auch durch das Treppenhaus gezogen. Wie hoch die Schadenssumme ausfällt, wird erst in den kommenden Tagen geklärt werden können.
Die Bewohner hatten trotz des materiellen Verlustes nach Einschätzung der Feuerwehr großes Glück. "Das jemand bei einem nächtlichen Wohnungsbrand noch wach wird, ist nicht selbstverständlich", hieß es seitens der Rettungskräfte. Gerade in diesem Fall sei es wieder zu einer sehr starken Rauchentwicklung gekommen, die in vielen ähnlichen Fällen die Hausbewohner im Schlaf ersticken ließ. Grund für die Einsatzkräfte einmal mehr für die Anschaffung von Rauchmeldern zu werben. "Nur der Rauchmelder wacht verlässlich, wenn nachts auch der Geruchssinn schläft", hieß es.
Bilder von diesem Einsatz
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| Ein Überdruckbelüfter wurde in Stellung gebracht. | Das schwer beschädigte Zimmer im ersten Stock. | Tanklöschfahrzeug und Einsatzleitwagen vor dem Haus. |



