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Nach Sekundenschlaf auf A 27 schwer verunglückt

(29.09.2008) - Bei einem Verkehrsunfall auf der A 27 nahe Verden/Ost ist am frühenMontagmorgen ein 46-jähriger Autofahrer schwer verletzt worden. Der Mann war mit seinem Pkw mit hoher Geschwindigkeit auf einen Lkw aufgefahren und hatte sich anschließend überschlagen.

Kurz nach 7 Uhr war der Fahrer mit einem Audi A 6 Avant auf dem linken Fahrstreifen zwischen Walsrode und Verden in Richtung Bremen unterwegs. Nach Angaben der Polizei geriet der Berliner offenbar aufgrund einsetzenden Sekundenschlafs auf den rechten Fahrstreifen und prallte dort gegen den Anhänger eines Lkw-Gespanns. Während der Audi völlig zerstört auf dem Hauptfahrstreifen liegen blieb, brachte der Lkw-Fahrer den Lastwagen einige Hundert Meter weiter auf dem Standstreifen zum Stillstand. Der 39-Jährige blieb unverletzt.

Um 7.08 Uhr alarmierte die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle den Rüstzug der Verdener Feuerwehr (vier Fahrzeuge, 18 Kräfte) sowie Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug. Nach einer medizinischen Erstversorgung konnte der Eingeklemmte das Wrack aus eigener Kraft verlassen. Dafür genügte es, ein Teil des eingedrückten Daches wegzubiegen. Das der Fahrer so vergleichweise glimpflich davon kam, ist der Schutzwirkung des modernen Fahrzeugs zuzuschreiben. Gleichwohl musste der Patient in die Verdener Aller-Weser-Klinik eingeliefert werden.

Die Feuerwehr band ausgelaufenes Öl, ein Vertreter der Unteren Wasserbehörde des Landkreises war vor Ort. Die Polizei führte bei der Unfallaufnahme ein Fotomessverfahren durch. Während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme blieb die Richtungsfahrbahn Bremen rund zwei Stunden voll gesperrt. Es kam zu einem kilometerlangen Rückstau. Den Schaden schätzt die Polizei auf rund 60.000 Euro.

Bilder von diesem Einsatz

Vorbildlich wird eine Rettungsgasse gebildet. Die Rettung des Fahrers wird vorbereitet. Entfernung der Frontscheibe des Audi.
Das Abtrennen des Daches wird nicht mehr erforderlich. Ganz hinten ist der Lkw zu erkennen, auf den der Pkw aufgefahren war. Unfall- und Schleuderspuren nach dem ersten Aufprall.
Ein Beifahrer hätte vermutlich schwerste Verletzungen erlitten. Der schwer beschädigte Lkw, auch hier läuft Öl aus. Langer Rückstau auf der Richtungsfahrbahn Bremen.

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