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Maschinenbaufirma durch Großbrand zerstört

(17.10.2003) - Durch einen Großbrand ist in der Nacht zu Samstag eine Maschinenbau-Firma in Verden nahezu vollständig zerstört worden. Nach ersten Schätzungen entstand dabei ein Schaden von rund 500.000 Euro. Menschen wurden nicht verletzt. Rund 60 Feuerwehrleute aus drei Feuerwehren waren stundenlang mit den Löscharbeiten beschäftigt.

Kurz nach 23 Uhr gingen bei der Verdener Feuerwehr- und Rettungsleitstelle zahlreiche Notrufe aus dem gesamten Stadtgebiet ein. Die Anrufer meldeten einen großen Feuerschein im Bereich der Straße "Im Burgfeld", nahe der Polizei-Dienststelle. Schon während die ersten Feuerwehrkräfte anrückten, machten erneute Notrufe sowie die Rückmeldung der schnell eingetroffenen Polizei klar: es handelt sich um ein Feuer größeren Ausmaßes. So wurde die Alarmstufe zweimal erhöht und in der Folge im Stadtgebiet die Sirenen ausgelöst. Kurz nach dem Eintreffen veranlasste Ortsbrandmeister Peter Schmidt die Nachalarmierung der Stadtteil-Feuerwehren aus Eitze und Dauelsen. Außerdem kamen Kräfte der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises, mit einem Schlauch- und Gerätewechselwagen, der Groß-Einsatzleitwagen sowie die DRK-Fachgruppe mit einem Rettungswagen zum Einsatz.

Das etwa 600 Quadratmeter große, eingeschossige Firmengebäude brannte beim Eintreffen der Feuerwehr nahezu in voller Ausdehnung. Meterhohe Flammen schlugen in den Nachthimmel. Der rückwärtige Teil der Halle konnte zwar durch den schnellen Einsatz gerettet werden, jedoch sorgten Ruß und Löschwasser hier, ebenso wie im Verwaltungstrakt, für Schäden. Während der Löscharbeiten stürzte ein Teil des Daches ein. Zeitweise nahmen die Brandbekämpfer bis zu acht Rohre gleichzeitig vor, eines davon über den Korb der Drehleiter. Ein unmittelbar gefährdetes Gasflaschen-Lager konnte gesichert und geräumt werden. Die Gefahr einer Brandausbreitung auf benachbarte Gebäude war nach einigen Minuten gebannt.

Während die größten Flammen innerhalb einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden konnten, zogen sich die Nachlöscharbeiten bis gegen 4 Uhr hin. Teile der Flachdachkonstruktion mussten mit Trennschleifern geöffnet und entfernt werden. Die Einsatzkräfte mussten dabei mit Atemschutz arbeiten. Grund dafür war nicht nur die Rauchentwicklung, auch vor den Fasern der möglicherweise asbesthaltigen Dachplatten wollten sich die Ehrenamtlichen schützen. Eine gesundheitsbedenkliche Gefahr für Anwohner bestand jedoch nicht.

Tage nach dem Brand hat die Polizei die vermutliche Brandursache ermittelt. Demnach dürfte ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst haben.

Bilder von diesem Einsatz

Einsatz über die Drehleiter. Deutlicher Feuerschein in der Halle. Massiver Löschangriff von der Seite.
 
Einsatz eines Überdrucklüfters. Blick in die ausgebrannte Halle.  

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