Kraftstoffspur mehr als zehn Kilometer lang
(01.06.2006) - Auf einer Strecke von mehr als zehn Kilometern erstreckte sich am Donnerstag eine Kraftstoffspur zwischen Verden und Völkersen. Fünf Feuerwehren waren rund zwei Stunden im Einsatz, um die Verkehrsgefahr zu beseitigen. Insbesondere für Motorradfahrer, aber auch für andere Fahrzeuge kann ein solcher Schmierfilm auf der Fahrbahn gefährlich werden.
Gegen 13.30 Uhr war die schillernde Spur zunächst im Bereich der Artilleriestraße und der Lindhooperstraße entdeckt worden. Allem Anschein nach handelte es sich bei dem ausgelaufenen Stoff nicht um Öl, sondern um Kraftstoff. Die Polizei ließ den städtischen Bauhof verständigen, deren Mitarbeiter aufgrund der zunächst lokal erkennbaren Länge der Spur die Feuerwehr nachforderten. Eine umfassende Erkundung seitens der Feuerwehr offenbarte den weiteren Streckenverlauf der Spur über Scharnhorst und Walle bis nach Völkersen. Nach und nach alarmierte die Leitstelle nicht nur weitere Kräfte der Verdener Feuerwehr, sondern auch die Wehren aus Scharnhorst, Walle, Holtebüttel und Völkersen.
Mit Bindemittel und Besen ausgerüstet streuten die Einsatzkräfte die Spur ab. Der Bauhof setzte in Verden eine Kehrmaschine ein, um das Bindemittel wieder aufzunehmen. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises war vor Ort. Wer die Kraftstoffspur verursacht hatte, konnte zunächst nicht ermittelt werden.



