Kleinflugzeug überschlägt sich bei Notlandung
(18.12.2007) - Bei einem Flugzeugunglück bei Verden-Dauelsen ist am Dienstagnachmittag der Pilot eines Kleinflugzeuges schwer verletzt worden. Der 40-Jährige hatte sich bei einer missglückten Notlandung mit seiner Maschine auf einer Wiese überschlagen. Die Feuerwehr musste den eingeklemmten Mann befreien.
Das Flugzeug, ein Typ des Herstellers "Beechcraft", befand sich auf dem Weg von Damme (Kreis Vechta) nach Rotenburg/Wümme. Gegen 16 Uhr sackte die Maschine in Höhe Verden offenbar aufgrund technischer Probleme plötzlich ab. Der alleinreisende Pilot konnte ein Notsignal an die Flugsicherung absetzen und gerade noch einer Hochspannungsleitung ausweichen. Beim Versuch auf einer Wiese bei Dauelsen notzulanden, sackte der Bug sofort in die feuchte Erde ein, die Maschine überschlug sich und blieb kopfüber liegen. Der Pilot wurde in der verformten Kanzel eingeklemmt.
Neben dem Rettungsdienst alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren aus Dauelsen und Verden. Feuerwehrleute sicherten die Flügel der Maschine um ein Wegkippen zu vermeiden und brachten hydraulisches Rettungsgerät in Stellung. Mit Hilfe eines Hooligan-Tools (Spezial-Brechstange) konnte der Pilot innerhalb weniger Minuten befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Ein SAR-Hubschrauber der Bundeswehr war durch die Flugsicherung alarmiert worden, um die verunglückte Maschine zu orten. Der Hubschrauber konnte jedoch beidrehen. Zum Einsatz kam ein Polizeihubschrauber, dessen Besatzung die Unfallstelle aus der Luft fotografierte.
Mitarbeiter der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermittelten am Unglücksort. Nähere Erkenntnisse, warum die Maschine in Schwierigkeiten geriet, sollen nun die weiteren Untersuchungen klären. Während der Unfallaufnahme leuchtete die Feuerwehr die Absturzstelle aus.






