Aktuell Einsätze Bürger-Infos Sicherheits-Tipps Über uns Fahrzeuge Links Förderverein Kontakt & Service

Großbrand zerstört landwirtschaftliches Gebäude

(19.07.2004) - Ein landwirtschaftliches Gebäude ist am Montagvormittag in Kirchlinteln-Weitzmühlen durch einen Großbrand weitenteils zerstört worden. Rund 30 Kälber konnten aus dem Stallbereich gerettet, das Übergreifen der Flammen auf ein direkt angrenzendes Wohnhaus verhindert werden.

Löscharbeiten von der Drehleiter aus.

Gegen 10.50 Uhr war der erste Notruf bei der Feuerwehrleitstelle eingegangen. Der Dienst habende Disponent alarmierte die Feuerwehren aus Weitzmühlen und Kirchlinteln. Die örtlichen Kräfte stellten schnell fest, dass der Dachstuhl samt Heuboden bereits in voller Ausdehnung brannte und veranlassten die Erhöhung der Alarmstufe (Brand 3). In der Folge rückten die Wehren aus Neddenaverbergen, Armsen und Luttum nach. Ebenso wurde die Fachgruppe Rettungsdienst, der Groß-Einsatzleitwagen (ELW 2) und die Sondereinsatzgruppe Presse alarmiert. Im späteren Verlauf des Einsatzes kamen außerdem die Feuerwehren aus Hohenaverbergen und Holtum/Geest hinzu.

Ein Bagger reißt Teile des Gebäudes ein.

Mit einem massiven Löscheinsatz konnten die Feuerwehrleute, die zum Teil unter Atemschutz arbeiteten, ein Übergreifen der Flammen auf den Wohntrakt sowie weitere Stallungen verhindern. Rund 30 Kälber konnten aus dem etwa 750 Quadratmeter großen Brandgebäude gerettet werden. 85 Schweine aus einem benachbarten Stall, die nicht unmittelbar gefährdet waren, brachten die Helfer im Laufe des Einsatzes ebenfalls ins Freie.

Rund eine Stunde nach Brandausbruch musste die Ortsfeuerwehr Verden mit ihrer Drehleiter nachrücken. Aus dem Arbeitskorb der Leiter heraus konnten die Lösch- und Nachlöscharbeiten effektiv fortgesetzt werden. Teile des Gebäudes mussten mit einem Bagger eingerissen werden.

Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum späten Abend an. Der Sachschaden geht in sechsstelligen Euro-Bereich. Über die Brandursache wurde zunächst nichts bekannt.

Fotos: Siegfried Ristau (SEG Presse)

Share |