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Großbrand zerstört Dachstuhl in leerstehendem Haus

(30.03.2006) - Ein Großbrand hat in der Nacht zu Donnerstag den Dachstuhl eines Zwei-Familienhauses in Dörverden-Hülsen zerstört. Ein Großaufgebot der Feuerwehr war bereits kurz nach der Alarmierung gegen 0.45 Uhr vor Ort, zu diesem Zeitpunkt brannte der ausgebaute Dachboden jedoch bereits in voller Ausdehnung. Verletzt wurde niemand - das Gebäude steht zur Zeit leer.

Neben den Ortsfeuerwehren aus Hülsen, Stedorf und Dörverden kam auch die Ortsfeuerwehr Verden mit ihrer Drehleiter zum Einsatz. Von der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) des Landkreises rückten ein Groß-Einsatzleitwagen (ELW 2) sowie ein Schlauch- und Gerätewechselwagen (SGW) in die Hülsener Ratsstraße an. Auch die "Fachgruppe Rettungsdienst" war vorsorglich mit einem Rettungwagen zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort.

Während zwei Trupps unter Atemschutz den Brand mit zwei Rohren im Gebäude bekämpften, unterstützten weitere Einheiten mit vier weiteren Rohren den Löscheinsatz von außen. Auf diese Weise konnte das Feuer schon nach rund einer halben Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Dennoch zogen sich die Nachlöscharbeiten über mehrere Stunden hin. Der zuständige Energieversorger schaltete - wie in solchen Fällen üblich - den Strom in dem betroffenen Gebäude ab.

Über eine mögliche Brandursache sowie zur möglichen Schadenshöhe können keine Angaben gemacht werden. Kurioser Zufall: Der Brandort liegt nur wenige Meter von der Doppelhaushälfte entfernt, die am 3. Juli 2005 nach einem technischen Defekt vollständig ausbrannte.

Bilder von diesem Einsatz

Aus dem ausgebrannten Dachstuhl dringt noch Qualm. Brandnester werden mit der Drehleiter gesucht. Atemschutzgeräte werden "fit" für den nächsten Einsatz gemacht.

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