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Großbrand beschädigt Wohnhaus-Dachstuhl

(08.05.2006) - Ein Großbrand hat am Montagmittag den Dachstuhl eines Mehrfamilien-Wohnhauses in Verden-Eitze schwer beschädigt. Die Bewohner des Gebäudes kamen nicht zu Schaden, sie konnten das Objekt rechtzeitig verlassen.

Gegen 11.45 Uhr löste die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Alarm für die Ortsfeuerwehren Eitze und Verden aus. Zu diesem Zeitpunkt war das Ausmaß des Brandes in der Straße "Eitzer Ziegelei" noch nicht absehbar. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrfahrzeuge war eine Rauchentwicklung im Bereich der Dachziegel feststellbar, offenes Feuer jedoch nicht. Auch die Wohneinheiten waren nicht vom Feuer betroffen. Die Flammen breiteten sich - auch aufgrund des vorherrschenden starken Windes - rasant schnell zwischen den Dachpfannen und der Deckenverkleidung bis in den Giebel aus.

Mit drei C-Rohren im Innen- und Außenangriff gingen die Kräfte beider Wehren gemeinsam vor. Dachpfannen mussten dafür großflächig entfernt werden. Da es unvermeidlich war, dass Löschwasser durch den beschädigten Dachstuhl bis in die Wohnungen eindringt, brachten Feuerwehrleute diverse Möbelstücke in Sicherheit.

Mit einer Erhöhung der Alarmstufe (und damit Auslösung der Sirenen im Stadtgebiet) beordete die Leitstelle weitere Kräfte aus Verden zum Brandort. Im weiteren Einsatzverlauf kam auch die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) mit dem Schlauch- und Gerätewechselwagen zum Einsatz. Insgesamt waren rund 50 Feuerwehrleute mit neun Fahrzeugen im Einsatz.

Durch den zügigen Einsatz konnte eine Brandausbreitung auf die übrigen drei Wohneinheiten des Komplexes ebenso verhindert werden, wie der Totalverlust der betroffenen Einheit. Gleichwohl verursachte der Brand einen imensen Sachschaden, der auf mindestens 50.000 Euro geschätzt wird. Zur Brandursache machte die Polizei keine Angaben.

Bilder von diesem Einsatz

Die Drehleiter an der betroffenen Haus-Einheit. Die Dachhaut wird geöffnet, Nachlöscharbeiten finden statt. Das Verdener Tanklöschfahrzeug 16/25 vor Ort.
Qualm steigt aus dem Dachstuhl auf. Die Dachpfannen müssen entfernt werden. Die Besatzung der Drehleiter geht aufs Dach.

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