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Gefährdetes Gebäude muss gesichert werden

(24.04.2008) - Nach dem Teileinsturz eines baufälligen Fachwerkhauses in der Innenstadt war am Donnerstag ein Einsatz der Drehleiter der Verdener Feuerwehr gefragt. Die Besatzung rückte zur Unterstützung einer privaten Dachdeckerfirma aus, die den Auftrag erhalten hatte, den einsturzgefährdeten Dachstuhl schnellstmöglich zu sichern.

Am Mittwochabend war einer der Giebel des Gebäudes an der Ritterstraße nach Innen auf den Dachstuhl gekippt. Ein am Donnerstag zu Rate gezogener Statiker sah eine mögliche Einsturzgefahr und empfahl entsprechende Sicherungsmaßnahmen. Die beauftragte Firma setzte unter anderem einen Kran ein. Um möglichst schnell und effektiv arbeiten zu können, rückte nach telefonischer Alarmierung auch eine Drehleiterbesatzung der Feuerwehr mit an.

Gemeinsam entfernten Dachdecker und Feuerwehrkräfte zunächst nur die Dachpfannen. In einem Folgeschritt soll der gesamte Dachstuhl abgebaut werden. Dabei ist trotzdem behutsames Vorgehen gefragt, da es sich um ein denkmalgeschützes Gebäude handelt, das nicht abgerissen werden darf. Weil es bereits in der Vergangenheit ähnliche Teileinstürze gegeben hatte, war der Bürgersteig vor dem Gebäude mit einer Holzverschalung gesichert worden. Ein Netz schützt außerdem die Bewohner eines benachbarten Seniorenheimes vor eventuell herabfallenden Gebäudeteilen.

Bilder von diesem Einsatz

Die Drehleiter im Einsatz vom Blumenwisch aus gesehen. Daneben das Seniorenheim. Der Dachgiebel ist nach innen auf das Gebäude gestürzt. Die Arbeiten erfolgen von der Drehleiter und von einem Krankorb aus.
Am Montag nach dem ersten Einsatz werden die Arbeiten fortgesetzt. Die Feuerwehr unterstützt mit ihrer Drehleiter eine Dachdeckerfirma... ...bei der vorsichtigen Demontage des gefährdeten Dachstuhls.

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