Rentner stirbt nach Brand in Wohnhaus
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(27.02.2011) - In einer dramatischen Rettungsaktion hat die Verdener Feuerwehr am Samstagabend einen Rentner aus einem Wohnhaus an der Stubbendorffstraße gerettet, das durch einen Brand völlig verqualmt war. Der 81-Jährige musste noch vor Ort notärztlich versorgt werden. Er erlag wenig später in einer Klinik seinen Verletzungen.
Gegen 19.20 Uhr hatte ein Nachbar den Brand im ersten Obergeschoss des Wohnhauses bemerkt und per Notruf die Rettungsleitstelle informiert. Den kurz darauf eintreffenden Feuerwehrleuten wurde durch Nachbarn schnell der Verdacht mitgeteilt, dass sich der Mann womöglich noch im Haus befinden könnte. Die Feuerwehr konzentrierte sich zunächst auf die Rettungsaktion, mehrere Atemschutztrupps drangen gewaltsam in das Gebäude ein.
Die Absuche in dem dunklen und verqualmten Gebäude gestaltete sich schwierig, unter anderem stellte ein Treppenlift in dem engen Treppenhaus ein schwer zu überwindendes Hindernis für die voll ausgerüsteten Rettungstrupps dar. Nach einigen Minuten entdeckten die Helfer den Mann in seinem Bett im ersten Obergeschoss. Mit einer übergestreiften Fluchthaube (eine Art provisorischer Atemschutzmaske) trugen ihn die Männer bis zu einem Fenster und übergaben ihn an ihre Kollegen in der von außen in Stellung gebrachten Drehleiter. In höchster Eile wurde das Opfer zum Boden zurückgebracht, wo ihn der Rettungsdienst sofort übernahm. Der Patient erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen.
Der eigentliche Brandherd stellte sich als überschaubar dar. Ein Sessel und Decken hatten im Schlafzimmer des Mannes gebrannt, das Feuer konnte schnell abgelöscht werden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 10.000 Euro. Nach rund einer Stunde konnte die Feuerwehr ihren Einsatz beenden.
Wie die Polizei später mitteilte, starb der 81-Jährige an den Folgen einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Der Mann hatte den Brand im Schlafzimmer seines Hauses allem Anschein nach selbst gelegt. Das hätten die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes der Verdener Polizei ergeben. Ein Fremdverschulden konnten die Brandermittler demnach definitiv ausschließen.



