Feuer zerstört ausgebautes Gartenhaus
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(11.04.2009) - Ein Großfeuer hat am Ostersamstag ein größeres Gartenhaus in Klein Hutbergen zerstört. Das ausgebaute, rund 40 Quadratmeter große Gebäude brannte vollständig aus. Zwei Carports, ein Schuppen sowie die unmittelbare Umgebung wurden durch Flammen und Hitze teils schwer beschädigt. Der Feuerwehr gelang es gerade noch, eine Brandausbreitung auf ein Wohnhaus zu verhindern. Die Rauchsäule war kilometerweit sichtbar.
Kurz vor 15 Uhr hatte eine Nachbarin in der Bürgermeister-Ahnemann-Straße den Brand als erste bemerkt und einen Notruf abgesetzt. Wenige Minuten später waren die Ortsfeuerwehr Hönisch-Hutbergen und Stadtbrandmeister Wolfgang Schmidt vor Ort. Zu diesem Zeitpunkt stellte sich die Situation dramatisch dar: Das Gartenhaus sowie eine Pergola brannte in voller Ausdehnung - vermutlich unter anderem begünstigt durch eine Gasflasche, die innerhalb des Gebäudes ihren Inhalt brennend abblies. Durch die enorme Hitzestrahlung waren unter anderem die umgebende Rasenfläche, ein Gartenzaun, ein Aufsitzrasenmäher und Blumenkübel in Brand gesetzt worden. Wesentlich schlimmer wog jedoch die Tatsache, dass die Flammen bereits auf zwei Carports übergegriffen hatten und auch ein hölzerner Lagerschuppen qualmte. Da das Feuer ein Wohnhaus unmittelbar gefährdete, ließ Stadtbrandmeister Schmidt die Alarmstufe erhöhen und die Ortsfeuerwehr Verden nachalarmieren. Insgesamt kamen 47 Kräfte mit acht Fahrzeugen zum Einsatz.
Kräfte der Hönisch-Hutberger Wehr gingen zunächst mit zwei Atemschutztrupps und zwei Rohren vor. Mit einer so genannten "Riegelstellung"verhinderten sie eine Flammenausbreitung und löschten zunächst die Carports ab. Zwei weitere Atemschutztrupps der Ortsfeuerwehr Verden nahmen zwei weitere Rohre vor und unterstützten bei der anschließenden Brandbekämpfung. Aus dem unmittelbar betroffenen Gebäude bargen die Helfer die Gasflasche, über deren Ventil jedoch der gesamte Inhalt abgeblasen und somit verbrannt war. Zwei weitere Gasflaschen aus dem Schuppen wurden ebenso vorsorglich in Sicherheit gebracht, sie waren jedoch vermutlich leer. Im Zuge der Nachlöscharbeiten musste die Feuerwehr die hölzerne Außenhaut des Gebäudes mit Hilfe einer Motorsäge öffnen.
Die Polizei nahm ihre Ermittlungen auf, ein technischer Defekt wird als Brandursache nicht ausgeschlossen. Die Schadenshöhe wird auf rund 15.000 Euro geschätzt.









