Feststeckende Kuh mit Drehleiter-Hilfe gerettet
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
(27.09.2009) - Vermutlich wollte die Kuh nur Wasser aus der Aller trinken - doch genau das wurde ihr am Sonntagnachmittag bei Otersen zum Verhängnis. Das mehrere hundert Kilogramm schwere Tier versank unweit des Fähranlegers nach Westen tief im morastigen Untergrund und konnte sich nicht mehr selbst befreien. Das gelang später der Feuerwehr, die dazu unter anderem die Drehleiter aus Verden einsetzte.
Kurz vor 14 Uhr war das hilflose Tier entdeckt und bei der Leitstelle gemeldet worden, die daraufhin die Ortsfeuerwehr Otersen alarmierte. Kirchlintelns Gemeindebrandmeister Dieter Bergstedt forderte einen Tierarzt sowie die Drehleiter der Ortsfeuerwehr Verden nach, die bei bestimmten Voraussetzungen auch als Kran eingesetzt werden kann. Ebenso rückte der Rüstwagen aus Verden an, der unter anderem mit speziellem Hebegeschirr für Tierrettungen ausgestattet ist.
Nachdem ein Tierarzt das Tier per Medikament beruhigt und mit einem Seil fixiert hatte, konnte die Rettung eingeleitet werden. Die Drehleiter erreichte aufgrund des notwendigen Abstandes zur Uferböschung beinahe ihre Kapazitätsgrenzen in Sachen Gewichtsbelastung. Dennoch zeigte der Einsatz den gewünschten Erfolg. Mit Hilfe eines speziellen Geschirrs des Tierarztes sowie Bandschlingen und Leinen konnte die Kuh aus dem Schlick vorsichtig herausgezogen und zurück ans Ufer gehoben bzw. geführt werden. Dort verabreichte der Tierarzt ein weiteres Medikament. Bis auf Müdigkeit und Schrecken schien die Kuh das Unglück unverletzt überstanden zu haben. Schon kurz nach der Rettung stand sie wieder auf eigenen Beinen und trottete zu ihren Artgenossen auf der Weide zurück.









