Erneutes Feuer in Mehrfamilienwohnhaus
(13.05.2010) - Am frühen Morgen des Himmelfahrtstages hat es erneut in einem Mehrfamilienhaus an der Verdener Zollstraße gebrannt. Insgesamt acht Personen mussten vom Rettungsdienst vorsorglich betreut und teilweise untersucht werden. Verletzt wurde von ihnen jedoch niemand. Erst vor knapp vier Wochen hatte es in demselben Gebäudeblock schon einmal einen Kellerbrand gegeben.
Um 2.22 Uhr alarmierte die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle die Freiwillige Feuerwehr Verden (mit sechs Fahrzeugen und 25 Kräften im Einsatz), nachdem Anwohner eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller festgestellt hatten. Mehrere Hausbewohner waren noch vor Eintreffen der der Rettungskräfte, teils in Schlafbekleidung, auf die Straße geflüchtet. Der Rettungsdienst nahm die Menschen bei kühlen Temperaturen und Nieselregen vorübergehend in seine Obhut. Glück im Unglück: Da das Treppenhaus dank einer geschlossenen Tür nicht verqualmt worden war, hatte keiner der Bewohner Rauch eingeatmet.
Gleichzeitig drangen mehrere Atemschutztrupps über zwei Wege in den völlig verqualmten Keller ein. Nach einer Absuche konnten die Helfer den Brandherd lokalisieren und ablöschen. Mit drei speziellen Lüftern musste der betroffene Keller sowie das Untergeschoss eines im selben Block direkt angrenzenden Mehrfamilienhauses entraucht werden. Im Keller entstand durch den Brand selbst sowie durch starke Russanhaftungen erheblicher Sachschaden.
Ob zwischen den Bränden - in dem ersten Fall hatte Tapetenpapier im Keller des Wohnblockes gebrannt - ein Zusammenhang besteht, muss durch die Polizei ermittelt werden. Beamte der Polizeiinspektion Verden/Osterholz nahmen noch während des Einsatzes ihre Ermittlungen auf.