Einsatzserie setzt sich fort
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(11.07.2010) - Die Feuerwehren der Stadt Verden kommen weiter nicht zur Ruhe - die Serie von Einsätzen setzt sich fort. Am meisten betroffen ist die Schwerpunktfeuerwehr Verden, die allein von Freitagnachmittag bis Sonntagmorgen sieben Einsätze zählte - darunter auch einen Großeinsatz an der Bremer Straße. In den ersten elf Juli-Tagen waren die ehrenamtlichen Helfer 17 Mal gefordert.
Stundenlang hatte ein Teil der Feuerwehrleute am Freitagnachmittag eine "Belüftung" eines Fischteiches am Rhododendronpark durchgeführt (wir berichteten), um ein Fischsterben zu verhindern. Die Schläuche waren kurz von 19 Uhr just im Fahrzeug verstaut, als ein Waldbrand in Dörverden-Barme gemeldet wurde. Die Tanklöschfahrzeuge der Wehr rückten zur Unterstützung aus, konnten allerdings schnell wieder beidrehen, nachdem bekannt wurde, dass nur eine kleine Fläche betroffen war.
In der Nacht zu Samstag piepten die Funkmelder gegen 0.40 Uhr. Ein Wasserrettungseinsatz in Achim-Uesen. Auch hier konnten die Helfer rasch wieder einrücken, nachdem die betroffene Person rettungsdienstlich behandelt werden konnte.
Bei brütender Hitze rückten am Nachmittag kurz nach 16 Uhr die Wehren aus Eissel, Dauelsen sowie die Tanklöschfahrzeuge aus Verden zu einem Flächenbrand nach Eissel aus. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Doch nur nur rund eine halbe Stunde später der nächste Alarm. Diesmal ein größerer Flächenbrand auf einem Getreidefeld bei Blender. Vier Fahrzeuge rückten zur überörtlichen Unterstützung aus.
Die Helfer waren kaum wieder zu Hause und geduscht - da folgte der nächste Alarm gegen 19.42 Uhr. Eine Brandmeldeanlage hatte in einem Privathaus "Am Schukamp" in Borstel Alarm geschlagen, die zuständige Sicherheitsfirma die Feuerwehr angefordert. Eine Kontrolle ergab, dass kein Brand vorlag. Trotzdem verpassten einige der Einsatzkräfte den Anpfiff des WM-Deutschlandspiels.
Gegen 2.50 Uhr folgte die Alarmierung zu einem Gebäudebrand in der Bremer Straße, die neben einem Alarm über Funkmelder auch wieder eine Sirenen-Alarmierung notwendig machte. Übrigens die fünfte binnen 14 Tagen. Bei dem rund dreistündigen Einsatz waren die Helfer voll gefordert, auch die der Ortsfeuerwehr Dauelsen, die zur Unterstützung alarmiert worden war.



