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Ehemaliges Stallgebäude in Vollbrand

(01.03.2011) - Ein Feuer auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesen in Blender (Ritzenbergen) sorgte am späten Dienstagabend für einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte ein als Garage genutztes ehemaliges Stallgebäude aus. Einen Anhänger konnten Nachbarn des vom Brand betroffenen Hofes noch retten, einen Opel Meriva, der in der Garage stand, nicht mehr. Er ging komplett in Flammen auf.

Da der Rettungs- und Feuerwehreinsatzleitstelle bereits durch die erste Meldung bekannt war, dass der gesamte Gebäudeteil in voller Ausdehnung brannte, alarmierte der Dienst habende Disponent sofort nach Alarmstichwort "Brand 3." Daraufhin kamen die Ortsfeuerwehren Blender, Intschede, Einste/Holtum-Marsch, Morsum/Ahsen-Oetzen und Wulmstorf, der Einsatzleitwagen (ELW) aus Thedinghausen, die Ortsfeuerwehr Verden mit einer Drehleiter und die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) mit dem ELW 2 neben dem Rettungsdienst und der Polizei zum Einsatz.

Die ersten Kräfte sicherten zunächst die angrenzenden Gebäude. Mit vier Rohren konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und eine Brandausbreitung verhindert werden. Eine Brandmauer und die günstige Windrichtung erleichterten die Arbeit der Einsatzkräfte zusätzlich. Die komplette Zerstörung des hauptsächlich betroffenen Gebäudeteils konnte allerdings nicht mehr verhindert werden. Ein Löscheinsatz über die Drehleiter war nicht erforderlich - sie leistete jedoch beim Ausleuchten wertvolle Dienste.

Nach gut einer Stunde war das Feuer gelöscht und ein Großteil der Einsatzkräfte konnte den Einsatz beenden. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch einige Zeit hin. Noch während der Löscharbeiten nahmen Angehörige einer spezialisierten Tatortermittlungsgruppe der Polizei erste Ermittlungen auf, die am Mittwochmorgen von Brandermittlern des Zentralen Kriminaldienstes fortgesetzt werden sollen. Zur Ursache des Brandes kann die Polizei bislang ebensowenig Angaben machen, wie zur genauen Höhe des entstandenen Schadens. Ersten Schätzungen zufolge dürfte er aber durchaus bei mehreren Zehntausend Euro liegen. (Text: SEG Presse Kreisfeuerwehr Verden / Polizeiinspektion Verden/Osterholz)

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