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Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag

(20.08.2009) - Heftig tobte ein Gewitter am späten Donnerstagabend über Verden - einer der zahlreichen Blitze dürfte der Auslöser für einen Dachstuhlbrand in Verden-Dauelsen gewesen sein. Trotz rascher und heftiger Brandausbreitung gelang es der Feuerwehr einen Vollbrand des Dachstuhls und des übrigen Zweiparteienhauses gerade noch zu verhindern.

Gegen 22.15 Uhr hatte nach Polizeiangaben ein 40 Jahre alte Bewohner einer Obergeschosswohnung an der Straße Neumühlen einen lauten Knall bemerkt. Im selben Moment flogen die Steckdosen aus den Wänden, Brandrauch breitete sich aus. Der Mann verständigte sofort die Vermieter im Erdgeschoss, die umgehend die Feuerwehr riefen. Minuten später war die Ortsfeuerwehr Dauelsen vor Ort, zu diesem Zeitpunkt schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl. Der Einsatzleiter ließ die Alarmstufe erhöhen, woraufhin die Ortsfeuerwehr Verden nachalarmiert wurde.

Den Feuerwehrleuten gelang es rasch die Flammen einzudämmen. Dabei setze ein Atemschutztrupp ein Rohr im Außenangriff direkt auf der Dachfläche ein. Weitere Trupps standen mit weiteren Rohren in Bereitstellung, mussten jedoch nicht eingreifen, bzw. nur kontrollierend arbeiten. Um eine Drehleiter in Stellung bringen zu können, war es notwendig, auf einem Nachbargrundstück einen Baum zu fällen. Sorgen bereitete die Lehm-Stroh-Isolierung unterhalb der Dachpfannen. Um Brandnester ausschließen zu können, brachte die Ortsfeuerwehr Achim die Wärmebildkamera des Landkreises zur Einsatzstelle.

Nicht zu vermeiden war, dass die unmittelbar unter dem Dach liegende Wohnung durch Brandeinwirkung, Löschwasser sowie durch plötzlich einsetzenden Starkregen Schaden nahm. Die Polizei geht insgesamt von einer Schadenshöhe von mehreren 10.000 Euro aus. Die Feuerwehr sicherte das Dach notdürftig ab, um weitere Schäden zu verhindern.

Gegen 1.30 Uhr konnten die letzten von rund 50 Feuerwehrleuten, die mit elf Fahrzeugen vor Ort waren, zu ihren Standorten zurückkehren. Ebenso die Besatzung eines Rettungswagens, die zur Eigensicherung der Einsatzkräfte vor Ort war, jedoch nicht einzugreifen brauchte.

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