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A 27: Wohnmobil völlig ausgebrannt

(24.07.2004) - Ein brennendes Wohnmobil hat am Samstagvormittag die Freiwillige Feuerwehr Verden beschäftigt. Das Fahrzeug brannte auf der A 27 unweit der Anschluss-Stelle Verden/Ost völlig aus. Für Aufregung sorgten dabei explosionsartige Durchzündungen in dem Fahrzeug. Ein Gastank war von den Flammen erfasst worden.

Die Insassen des Campingwagens, ein Paar aus Berne (Landkreis Wesermarsch), befanden sich auf einer Ausflugsfahrt. Der Fahrer bemerkte zunächst einen merkwürdigen Geruch, dann schlugen plötzlich Flammen zwischen den Fußpedalen aus dem Motorraum. Der Mann stellte das Fahrzeug auf dem Standstreifen ab und verständigte über eine Notrufsäule die Feuerwehr. Er barg zwei Gasflaschen aus dem Innern und brachte diese in Sicherheit. Obwohl sich ein Feuerlöscher an Bord befand, musste der Mann aus Sicherheitsgründen auf eigene Löschversuche verzichten. Ein integrierter Flüssiggastank war durch die Flammen bereits unmittelbar gefährdet.

Wie richtig dieses Handeln war, zeigte sich schon wenig später. Noch während die Einsatzkräfte sich auf der Anfahrt befanden (TLF 8/18, LF 16), kam es zu mehreren explosionsartigen Durchzündungen. Dabei wurden nicht nur kleinere Trümmerteile und flüssiges Aluminium umhergeschleudert, auch die Fahrbahnböschung geriet in Brand. Die Feuerwehr-Leitstelle alarmierte daher weitere Kräfte der Verdener Feuerwehr (TLF 16/25, RW 2). Insgesamt kamen vier Fahrzeuge mit 20 Helfern zum Einsatz.

Mit Wasser und Schaum konnten zwei Trupps unter Atemschutz die Flammen rasch ersticken. Die Notrufsäule, die kurz zuvor noch für den Hilferuf des Fahrers gedient hatte, zerschmolz durch die starke Hitzestrahlung.

Während der Löscharbeiten musste die Autobahn in Richtung Bremen zunächst voll gesperrt werden. Während der Aufräumarbeiten durch die Feuerwehr konnte der Verkehr einspurig an der Einsatzstelle vorbeirollen. Dabei bildete sich ein mehrere Kilometer langer Stau. Leidtragende waren überwiegend zahlreiche Urlauber, die zu dieser Zeit in großer Zahl auf der A 27 unterwegs waren.

Ein Verdener Abschleppunternehmen barg das Fahrzeugwrack, Mitarbeiter der Autobahnmeisterei kümmerten sich um die Reinigung des Standstreifens und demontierten die zerstörte Notrufsäule.

Bilder von diesem Einsatz

Erster Löschangriff mit Wasser, das Wohnmobil ist aber nicht mehr zu retten. Fahrzeuge am Einsatzort, Feuerwehrleute bereiten einen Einsatz mit Schaummittel vor. Diese beiden Gasflaschen hatte der Fahrer des Wohnmobils rechtzeitig in Sicherheit gebracht.
Mit Schaum mussten die Flammen in dem Fahrzeug endgültig erstickt werden. Der Verkehr konnte nach dem ersten Löschangriff einspurig weiterfließen. Nachlöscharbeiten unter dem Fahrzeug. Im Vordergrund eine völlig verschmorte Notrufsäule.

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