160 Rundballen brennen im Industriegebiet
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(22.11.2011) - Der Brand von rund 160 Rundballen hat am Dienstagabend über 70 Kräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk beschäftigt. Die Ballen brannten an der Nikolaus-Kopernikus-Straße, am Rande eines Verdener Industriegebietes. Der Großbrand konnte binnen fünf Stunden abgelöscht werden.
Gegen 18 Uhr war zunächst die Freiwillige Feuerwehr Weitzmühlen (Gemeinde Kirchlinteln) alarmiert worden. In einem ersten Notruf war von einem Brand auf einer Mülldeponie die Rede. Schnell stellte sich jedoch heraus, dass sich der tatsächliche Einsatzort im Gebiet der Stadt Verden befindet. Aufgrund des Brandausmaßes alarmierte die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle die Ortsfeuerwehr Verden nach.
Die Einsatzleitung entschied sich, die Rundballen abzulöschen und nicht kontrolliert abbrennen zu lassen. Der Grund: Zeitweilig starker Funkenflug ließ die Gefahr einer Brandausbreitung wahrscheinlich erscheinen. Zudem zog der Brandrauch - durch den Nebel in Bodennähe gedrückt - durch das angrenzende Industriegebiet und sorgte für eine starke Geruchsbelästigung.
Für die Löscharbeiten bauten die Feuerwehrleute Wasserversorgungsleitungen zu mehreren Hydranten in der Nähe auf. Die nachalarmierten Feuerwehren aus Kirchlinteln und Eitze unterstützten die Löscharbeiten. Mehrere Tanklöschfahrzeuge kamen im Pendelverkehr zum Einsatz, um Wasser zur Einsatzstelle zu transportieren.
Um die Rundballen auseinander ziehen zu können, kamen mehrere Radlader und ein Bagger von Privatfirmen und dem Technischen Hilfswerk aus Hoya (Kreis Nienburg) und Bassum (Kreis Diepholz) zum Einsatz. Helfer des THW Verden koordinierten den Einsatz der überörtlichen Ortsverbände. Aus mehreren Rohren löschten die Feuerwehrkräfte die Brandnester ab.
Nach rund fünf Stunden konnte der Einsatzleiter "Feuer aus" melden und die letzten Kräfte wieder einrücken.



